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Interaktiver Honda-Werbespot: Tagsüber Familienvater, nachts Fluchtwagenfahrer

Werbespots für Autos zeigen meist entweder, wie sportlich ein Wagen ist oder wie familientauglich und ökologisch. Hondas neuer Werbespot ist dagegen interaktiv, spannend - und macht richtig Spaß.

Dieser Mann scheint in der neuen Honda-Werbung ein normaler Familienvater zu sein. Doch das stimmt nur auf den ersten Blick.

Dieser Mann scheint in der neuen Honda-Werbung ein normaler Familienvater zu sein. Doch das stimmt nur auf den ersten Blick.

Auf den ersten Blick wirkt der neue Honda-Werbespot "The other side" recht gewöhnlich: In einem weißen Auto wartet ein Mann mit markantem Gesicht und Vollbart. Dann ertönt eine Schulglocke, zwei Mädchen stürmen aus dem Gebäude, springen auf die Rückbank des Autos, und schon beginnt die Fahrt nach Hause. Autowerbung, wie man sie schon hundertfach gesehen hat. Botschaft: Das Auto ist etwas für umweltbewusste Eltern und ihren Nachwuchs.

Doch drückt man beim Betrachten des Youtube-Videos auf die "R"-Taste, wechselt die Szenerie: Nun wartet derselbe Mann nachts am Steuer eines roten Wagens. Auf seine Rückbank springen zwei Maskierte, die gerade einen Einbruch begangen haben. Dann rast der vermeintliche Familienvater mit röhrendem Auto durch die Nacht. Botschaft: Das Auto liefert dank reichlich PS reichlich Fahrspaß.

Lässt man die "R"-Taste wieder los, fährt der Mann seine Töchter wieder tagsüber durch die Stadt. Ein Eiswagen kreuzt ihren Weg, doch an einer Abzweigung trennen sich die Wege - die Töchter müssen ohne Eis auskommen. In der Nachtszene sieht man eine Verfolgungsjagd zwischen dem roten Honda und einer dunklen Limousine. Immer wieder gibt es zwischen den beiden Spots solche Querverbindungen. Wer oft genug die R-Taste betätigt, entdeckt sie sicherlich alle. Diese Spots zeigen, wie viel Spaß interaktive Werbung machen kann - und dafür muss sie sich nicht einmal von allen Auto-Klischees freimachen.

tkr
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.