HOME

SPONSORING: Vier Ringe für die »Kaiserlichen«

Schluss mit der Opel-Fahrerei. In Zukunft stehen den kaiserlichen Edelkickern noble Schlitten aus Ingoldstadt zur Verfügung.

Schluss mit der Opel-Fahrerei. In Zukunft stehen des Kaisers Edelkickern noble Schlitten aus Ingolstadt zur Verfügung. Mit dem Wechsel zu der Marke mit den vier Ringen, hat die neue FC Bayern AG die Verpflichtung neuer zahlungskräftiger Sponsoren abgeschlossen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von sechs Jahren. »Audi war unser Wunschpartner«, sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge am Donnerstag bei der Präsentation des neuen »Premium-Partners« in München.

Perfekte Verbindung

Der Vorstandsvorsitzende der Audi AG, Martin Winterkorn, sprach ebenfalls von einer perfekten Verbindung. »Der FC Bayern ist der Markenartikel im deutschen Fußball. Jetzt kommt endlich zusammen, was zusammen gehört«, sagte Winterkorn.

»Die dritte Kraft«

Rummenigge hob das »sportlich-elegante« Image von Audi hervor, das wunderbar zum FC Bayern München passe: »Außerdem ist Ingolstadt ein bayerischer Standort, das hat uns gefallen. Unsere Spieler freuen sich auf die neuen Autos.« Audi werde hinter dem künftigen neuen Hauptsponsor Deutsche Telekom und dem Partner adidas »die dritte Kraft« in der Riege der Sponsoren, sagte Bayern-Manager Uli Hoeneß: »Wir sind damit gut aufgestellt.« Eine weitere Vergrößerung der Sponsoren-Palette sei jedoch nicht geplant. »Wir wollen versuchen, die Qualität zu steigern und nicht die Quantität«, erklärte Rummenigge.

50 Fahrzeuge

Audi wird den Vorstandsmitgliedern und Spielern des deutschen Rekordmeisters künftig einen Fuhrpark mit insgesamt 50 Fahrzeugen in einem Gesamtwert von geschätzten zwei Millionen Euro zur Verfügung stellen. Künftig wird man also nicht nur Franz Beckenbauer Audi-Chef Winterkorn betonte aber, dass die Zahlungen seines Unternehmens deutlich unter den bis zu 15 Millionen Euro liegen würden, die Vorgänger Opel in der Vergangenheit - allerdings als Haupt- und Trikotsponsor - jährlich an den Champions-League-Sieger bezahlte. Die Adam Opel AG steigt auf eigenen Wunsch im kommenden Sommer nach 13 Jahren vorzeitig aus dem ursprünglich noch bis 30. Juni 2003 laufenden Vertrag aus.

Hoch dotierte Kooperationen

Die neue FC Bayern AG hat in kürzester Zeit mehrere hoch dotierte Kooperationen mit großen deutschen Unternehmen abgeschlossen. Neuer Hauptsponsor ist von der kommenden Saison an die Deutsche Telekom. Diese Partnerschaft soll den Bayern bis 2008 insgesamt rund 120 Millionen Euro einbringen. Der Sportartikelhersteller adidas zahlt 77 Millionen Euro für zehn Prozent der Anteile an der FC Bayern AG. Der Versicherungs-Konzern Allianz entrichtet für die Namensrechte am künftigen Münchner Fußball-Stadion angeblich insgesamt 95 Millionen Euro für eine Laufzeit von 15 Jahren. Insgesamt werden die jährlichen Sponsoren-Einnahmen des umsatzstärksten deutschen Fußballvereins von der kommenden Saison an auf rund 40 Millionen Euro anwachsen.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.