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stern-Umfrage zu Benzinpreisen: Deutsche fordern Senkung der Mineralölsteuer

Die Rekordpreise an den Zapfsäulen sollten nach Meinung einer Mehrheit der Deutschen bekämpft werden, indem die Mineralölsteuer gesenkt wird.

Angesichts der Rekordpreise bei Diesel und Benzin fordert ein Großteil der Bundesbürger eine Senkung der Mineralölsteuer. In einer repräsentativen Umfrage für den stern plädierten 70 Prozent der Befragten für diese Maßnahme. Zustimmung herrscht bei Wählern fast aller Parteien - mit deutlicher Mehrheit. Einzig die Anhänger der Grünen lehnen dies mehrheitlich ab.

44 Prozent der Deutschen sehen in der Mineralölsteuer auch einen Hauptgrund für den Preisschub an den Zapfsäulen. Die meisten (72 Prozent) weisen die Schuld jedoch den Ölkonzernen zu. 23 Prozent sagen, die internationale Wirtschaftslage sei verantwortlich. Nur sieben Prozent meinen, die Tankstellenpächter würden an der Preisschraube drehen.

Fuß vom Gas, aufs Fahrrad umsteigen

Auf die derzeitige Preiswelle reagieren Zweidrittel der Autofahrer (67 Prozent) laut der stern-Umfrage, indem sie auf einen möglichst spritfahrenden Fahrstil achten. 40 Prozent erklärten, sie ließen jetzt auch öfter mal ihr Auto stehen. Hoch im Kurs stehen verbrauchsarme Autos: Fast jeder dritte Autofahrer (32 Prozent) erwägt, auf ein derartiges Gefährt umzusteigen.

Viele Autofahrer begegnen den steigenden Spritpreisen auch, indem sie häufiger mit dem Fahrrad fahren (28 Prozent) oder stärker als bislang Bus und Bahn nutzen (15 Prozent). 18 Prozent gaben an, sie würden sich in anderen Bereichen einschränken, um den Sprit bezahlen zu können. Bei der Umfrage waren Mehrfachnennungen möglich.

stern / print
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.