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Stromdiebstahl: Mann klaut Strom für seinen Tesla – ausgerechnet von der Baustelle einer Polizeistation

Der Fahrer eines E-Autos hat sich wegen "Entziehung elektrischer Energie" strafbar gemacht. Er versuchte, unmittelbar neben dem Hauptgebäude einer Polizeibehörde Strom zu stehlen. 

Ein Tesla-Fahrzeug steht an einer Strom-Tanksäule

Der Tesla-Fahrer wusste angeblich nicht, dass Entziehung elektrischer Energie eine Straftat darstellen kann (Archivfoto) 

DPA

Der Fahrer eines Tesla, der ausschließlich mit Strom betrieben werden kann, hat in der Stadt Mettmann illegal Strom angezapft, um die Akkus seines Autos zu laden. Hierfür suchte er sich ausgerechnet die Baustelle einer Polizeidienststelle aus.

Am frühen Samstagabend lief auf der Leitstelle der nordrhein-westfälischen Kreispolizeibehörde Mettmann ein Einbruchalarm der benachbarten und sich derzeit noch im Bau befindlichen Kreisleitstelle auf. Unmittelbar darauf machten die Polizeibeamten auf dem Gelände der Baustelle eine kuriose Entdeckung: Vor einem geöffneten Bauzaun parkte ein weißer Tesla, aus dem ein Kabel durch die Baustellenumzäunung in einen dahinter liegenden unverschlossenen Toilettencontainer führte. Als die Beamten dem Kabel folgten, stellten sie fest, dass der Stecker in eine der Steckdosen des Containers, gleich neben den Männerpissoirs, eingesteckt worden war – augenscheinlich, um das E-Auto wieder aufzuladen.

Tesla-Fahrer hielt Stromentnahme für legal

Kurz darauf erschien auch der Halter des Wagens an seinem Fahrzeug. Der 48 Jahre alte Mann aus Kevelaer gab an, mangels Energie mit seinem Tesla liegen geblieben zu sein und sich auf der Suche nach einer Aufladestation nicht anders habe helfen können. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass er sich nicht nur unberechtigt Zugang auf die Baustelle verschafft habe, sondern auch, dass die "Entziehung elektrischer Energie" eine Straftat darstellen kann. Gegen ihn wurde nun ein Strafverfahren eingeleitet.

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Die eigentlich naheliegende Option, Hilfe bei der unmittelbar nebenan liegenden Polizeiwache zu suchen, kam dem 48-Jährigen offenbar nicht in den Sinn. Ob er sich auch wegen Einbruchs wird verantworten müssen, müsse die Staatsanwaltschaft bewerten, sagte ein Polizeisprecher dem Portal NRZ.de, das zuerst über den Fall berichtet hatte. Der Toilettencontainer selbst sei unverschlossen, auf der Baustelle allerdings sei der Zutritt verboten gewesen.

Quellen: NRZ.de, Polizei Mettmann

km

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Betruf beim Autokauf
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