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VERKEHR: Raststätten-Test: Keime im Wickelraum

Mieser Service und versiffte Toiletten: Viele Autofahrer müssen sich bei Pausen an Raststätten auf wenig einladende Zustände gefasst machen.

Überquellende Mülleimer, eine chaotische Verkehrsführung, mieser Service und versiffte Toiletten: Viele Autofahrer müssen sich bei Pausen an Raststätten immer noch auf wenig einladende Zustände gefasst machen. Der neuste ADAC-Raststätten-Test enthüllt aber nicht nur ärgerliche, sondern auch gefährliche Missstände. Mehr als ein Drittel aller Betriebe in Europa erfüllt nicht einmal Mindestanforderungen an Hygiene, Service und Verkehrssicherheit. In 40 Prozent der Wickelräume wurden »eindeutig gesundheitsgefährdende Keime« gefunden, vermeldet der ADAC-Bericht.

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Deutschland noch nicht top

Der Autoclub hat 95 Rastanlagen in ganz Europa unter die Lupe genommen. Dabei landete Deutschland landete zwar auf den zweiten Platz, aber nur fünf von 15 Betrieben erhielten eine gute Bewertung. Service sei »eine Kategorie, die in Deutschland traditionell schlecht ist«, kritisierte Sauter. »Hier muss man noch deutlich dazu lernen, freundlich zu sein.« Auch bei der Sicherheit im Außenbereich für zu Fuß gehende Besucher herrsche Nachholbedarf. »Erschreckend für uns war, dass hier ein Neubau wie Leipheim Süd mangelhaft abgeschnitten hat.« Beim Preisniveau lägen die Deutschen europaweit im unteren Durchschnitt.

Toiletten: Immer dem Geruch nach

Konnte man trotz Currywurst und Pommes-Frites übers Essen recht wenig meckern, fanden die ADAC-Tester im Bereich der Hygiene gefährliche Schwachstellen. Im Vergleich zu den Tests der vergangenen Jahre habe sich die Hygiene in den Rasthäusern weiter verschlechtert, sagte Sauter. Wo die Toiletten sich bei den Raststätten befinden, lasse sich leider oft ganz leicht dadurch herausfinden, dass man dem üblen Geruch folge, beklagten die ADAC-Tester. Mit auf dem Boden verteiltem festgetretenem oder durchweichtem Klopapier böten die »stillen Örtchen« oft schon optisch einen miserablen Eindruck. Aber auch wenn alles sauber aussehe, bedeute das noch nicht hygienische Unbedenklichkeit, sagte Sauter. »Die Labortests sprechen eine deutliche Sprache«.

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Der ADAC appellierte an die Betreiber, in reisestarken Zeiten mehr Personal einzusetzen und die Reinigungsintervalle zu verkürzen. Das bloße Wischen einer Toilette reiche nicht aus, und auch Putzlappen seien oft Überträger der Keime. Hartnäckigen Keimen rücke man nur zu Leibe, wenn fachmännisch mit heißem Wasser und Desinfektionsmittel gereinigt werde. An Eltern kleiner Kinder appellierte der Autoclub, bei der Versorgung auf Wickeltischen Papier oder ein Handtuch unterzulegen. Auf den Toiletten sollten auch Erwachsene jeden Hautkontakt vermeiden, sich nicht auf die Sitze setzen und Sitze, Deckel, Armaturen und Griffe möglichst nur mit einem Papiertuch anfassen.

Sindelfingen an der Spitze

Deutscher Sieger im Test war die Raststätte Sindelfingen-Süd, die in der internationalen Wertung auf den dritten Platz kam. Die Raststätte zeichne sich durch gutes Essen, Behindertenfreundlichkeit und Verkehrssicherheit auf den Fußgängerwegen aus, sagte Sauter. Als einzige unter den 15 Inlandsbetrieben fiel die Raststätte »Haidt Süd« bei Würzburg mit Note Mangelhaft durch. Testleiter Sauter bemängelte hier schlechte Hygiene und unfreundliches Personal.

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Bei dem Test in neun Ländern wurden Raststätten geprüft in England (10), den Niederlanden (3), Belgien (20), Frankreich (13), Deutschland (15), der Schweiz (6), Österreich (10), Italien (8) und Spanien (10). Von den 95 getesteten Betrieben bekam keiner die Gesamtnote »sehr gut«, 19 waren »gut«, 42 »ausreichend«, 31 »mangelhaft« und drei sogar »sehr mangelhaft«.

Frankreich europäische Spitze

Testsieger war die französische Raststätte »Corbières Nord« an der A 61 zwischen Narbonne und Toulouse, die Nummer Eins in Deutschland wurde die Raststätte »Sindelfinger Wald Süd« an der A 8/A 81 bei Stuttgart. Deutsches Schlusslicht mit der Gesamtnote »mangelhaft« ist die Raststätte Haidt Süd an der A 3 bei Würzburg. Im Ländervergleich schnitt den Angaben zufolge Frankreich am besten ab, gefolgt von Deutschland und Österreich. Die schlechtesten Ergebnisse erzielten die Betriebe in Belgien, den Niederlanden, England und Italien.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(