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Bei Sendung "World News": Kinder überraschen Papa bei Live-Schalte – BBC-Interview geht grandios schief

In einem Skype-Interview mit der BBC soll Professor Robert E. Kelly seine Einschätzung zur politischen Lage in Südkorea darlegen. Seine Kinder interessiert der Ernst der Situation jedoch nicht. Während ihr Vater live kommentiert, stürmen sie sein Büro.

Robert E. Kelly gibt der BBC ein Interview, als überraschende Gäste hinzukommen

Robert E. Kelly gibt der BBC ein Interview, als überraschende Gäste hinzukommen

Ausrutscher, Versprecher oder Garderobenfehler: Live-Übertragungen im Fernsehen haben so ihre Tücken. Selbst ein renommierter Sender wie die BBC ist nicht gegen kleine Peinlichkeiten gefeit. Das wurde auch am Freitagmorgen offensichtlich.

Der Moderator der Nachrichtensendung "BBC World News" führte ein Interview mit Professor Robert E. Kelly, einem Südkorea-Experten. Die Amtsenthebung der südkoreanischen Präsidentin Park Geun Hye war nur wenige Stunden zuvor bekannt geworden. Während der Moderator im Studio in London saß, musste Kelly in Busan von zu Hause aus das Gespräch via Skype führen und die Lage in Südkorea einschätzen.

Dass ihr Vater so einen wichtigen Termin hatte, interessierte seine Kinder aber nicht. Während Kelly in der Live-Sendung gerade Rede und Antwort steht, stürmt zuerst seine Tochter das Büro. Das kleine Mädchen führt einen kleinen Tanz auf und blickt schließlich neugierig in die Kamera.

Mister Cool

Als Kelly sie gerade noch so zurückhalten kann, kommt ein Kleinkind in seinem Baby-Lauflernwagen ins Zimmer getappt. Und als ob das noch nicht genug ist, sprintet eine erschrockene Frau den Kindern hinterher und versucht, sie möglichst unauffällig wieder aus dem Büro und aus dem Bild zu kriegen. Doch unauffällig passiert in dieser Szene gar nichts. Die drei im Hintergrund sind natürlich die wahren Stars der Szene.

Und Kelly? Der Professor bleibt die Gelassenheit in Person. Mit einem Schmunzeln im Gesicht wartet er ab, bis der größte Radau vorbei ist, und führt seine Ausführungen zur südkoreanischen Politik souverän fort.

BBC-Interview begeistert das Netz

In sozialen Netzwerken stößt die unfreiwillige komödiantische Einlage auf Begeisterung und Lachanfälle. "Ich werde wahrscheinlich nie mehr aufhören zu lachen", schreibt etwa eine Nutzerin auf Twitter. "Alle Nachrichten könnten so etwas gebrauchen." 

"Ich muss sagen, dass ich ein wenig von dir enttäuscht bin, Kelly", twitterte Steve Lai, ein Journalist aus Singapur. "So was ist dir bei uns nie passiert. Du hast eine wundervolle Familie."

Ein Baby kuschelt mit einer Katze


ivi