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"Age Of Empires: Mythologies": Gleicher Name, anderes Spielprinzip

Sagenhafte Wandlung: "Age Of Empires: Mythologies" mauserte sich vom PC-Echtzeit-Hit zum rundenbasierten Hosentaschengeplänkel.

Hektik kommt also keine auf, wenn man nacheinander Ägypter, Griechen und Wikinger durch die umfangreiche Solokampagne befehligt, Rohstoffe in Form von Gold und Nahrung sammelt und letztlich in den Basisbau sowie neue Truppen investiert. Die Schlachten laufen nach dem Stein-Schere-Papier-Prinzip ab - sprich: Jede Einheit hat entscheidende Vor- und Nachteile. Speerträger eigenen sich beispielsweise prima, um feindliche Kavallerie zu stoppen. Auch das Terrain und die Reichweiten von Fernkämpfern wollen im Auge behalten werden, um als Letzter vom Schlachtfeld zu gehen.

Zusätzliche Würze ins antike Geschehen bringen Mythenfiguren wie Riesen, Chimären oder Zentauren. Gegen diese Einheiten ist meist kein Kraut gewachsen - weshalb auch Promis wie Ramses oder Herkules mitmischen. Sterben die jedoch, heißt es meist sofort "Game Over". Um das Blatt in einer verloren geglaubten Schlacht zu wenden, lässt sich in Tempeln Beistand von oben erbitten - sofern man zuvor fleißig göttliche Gunst gesammelt hat. Dann kann es schon mal passieren, dass Zeus persönlich vom Olymp steigt und dem Feind mächtig mit seinen Blitzen einheizt.

Age Of Empires: Mythologies

Hersteller/Vertrieb

THQ/THQ

Genre

Strategie

Plattform

Nintendo DS

Preis

ca. 40 Euro

Altersfreigabe

ab 6 Jahren

So schön die Grafik von "Age Of Empires: Mythologies" auch sein mag, so fummelig ist stellenweise die Steuerung mit dem Stylus ausgefallen. Hinzu kommt der unausgeglichene Schwierigkeitsgrad. Manche Missionen lassen sich nur mit Ach und Krach bewältigen. Dafür überzeugt der Multiplayer-Modus. Mit nur einem Modul darf man drahtlos gegen einen Kumpel antreten. Bei mehreren Spielen sind auch Schlachten mit vier Teilnehmern möglich.

Bernd Fetsch/Teleschau / TELESCHAU
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