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"Ghost Recon 3: Advanced Warfighter": Der neue State-of-the-Art

Da ist er - der erste Pflichtkauf für die Xbox 360. "Advanced Warfighter" setzt neue Maßstäbe im Taktik-Shooter-Genre.

Das gilt nicht nur für das Gameplay, das auf realen Strategien moderner Elitetruppen basiert. Auch die Optik ist vom Feinsten und verdient den arg überstrapazierten Begriff "fotorealistisch". Am eindrucksvollsten zeigt sich das bislang auf der Xbox 360. Doch auch bei den etwas später folgenden Umsetzungen für Xbox (16.3.) und PS2 (30.3.) haben die Programmierer das Letzte aus den klassischen Spielekonsolen herausgekitzelt. Nur PC-User schauen traurig drein: Sie müssen noch bis Mai warten, ehe sie in den Häuserkampf ziehen dürfen.

Einen Blick in die Zukunft erlaubt "Advanced Warfighter" aber nicht nur hinsichtlich der beeindruckenden Grafik, sondern auch bezüglich der Handlung. Das Spiel versetzt den virtuellen Hobby-Soldaten in das Jahr 2013. Als Mitglied der Elite-Einheit "Ghosts" gilt es, den in Mexico City entführten US-Präsidenten aus den Fängen von Rebellen zu befreien. Dabei lenkt der Spieler nicht nur den Teamleiter, sondern auch die Geschicke seiner drei Kollegen. Bisweilen bekommt er sogar Gelegenheit, den Kollateralschaden ins Naturkatastrophenartige zu steigern, indem er Hubschrauber und Panzerfahrzeuge von A nach B dirigiert und ihnen Feuerbefehl erteilt.

Einen kühlen Kopf zu bewahren, ist alles andere als einfach: zum einen, weil die mexikanische Sonne erbarmungslos auf die Helme brennt. Zum anderen, weil hinter jeder Ecke eine Horde von schießwütigen Rebellen lauert und auf jedem Hochhausdach ein Heckenschütze warten könnte. Das Vorgehen des Teams will trotz aller Action wohlüberlegt sein, denn auch in puncto Sterblichkeitsrate setzt "Advanced Warfighter" auf Realismus: Nach dem Motto "One shot, one kill" kann es passieren, dass ein einziger Treffer ausreicht, um sein virtuelles Leben zu verlieren. Nur wer um die Ecke späht und nach dem Abfeuern einer Salve sofort wieder in Deckung geht, hat eine Überlebenschance im nervenaufreibenden Häuserkampf.

Der Soldat der Zukunft muss multitaskingfähig sein: Kleine Fenster links und rechts oben am Bildschirm fungieren als "drittes und viertes Auge" des Elitekämpfers. Cross-Com-Feature hat Ubisoft das Ganze genannt. Es zeigt beispielsweise die Kamerasicht eines Teamkollegen oder die Vogelperspektive aus einem Hubschrauber oder einer Aufklärungsdrohne.

Die Entwickler verbrachten Monate in Mexiko City, um ein realistisches Stadtbild einzufangen. Der ungewöhnliche Aufwand hat sich gelohnt. Tiefenschärfe, die mit viel Liebe zum Detail gestalteten Szenarien und das Spiel von Licht und Schatten geben dem Xbox-360-Krieger fast das Gefühl, tatsächlich durch die Metropole zu laufen - vorausgesetzt, er nennt ein HD-TV-Gerät sein Eigen. Und nachdem der Ton nicht nur die Musik macht, sondern auch einen wichtigen Teil zur Atmosphäre eines Games beiträgt, ging Ubisoft auch hier in die Vollen. Der dramatische Soundtrack, die spanischen Flüche der Gegner, die Funksprüche der Kollegen und die wummernden Explosionen lassen den Spieler noch tiefer in das hektische Leben (und Sterben) eines Elite-Soldaten im Jahr 2013 eintauchen.

Ghost Recon 3: Advanced Warfighter

Hersteller/Vertrieb

Ubisoft/Ubisoft

Genre

Action

Plattform

PlayStation2, PC, XBox, Xbox 360

Preis

ca. 60 Euro

Altersfreigabe

ab 16 Jahren

Der ständige Wechsel zwischen temporeichen Actionsequenzen und der trügerischen Ruhe vor dem Sturm zehrt selbst bei eingefleischten Ballerspiel-Freunden an den Nerven. Hinzu kommt ein grandioser, vielseitiger Multiplayer-Modus, der mit Deathmatches ebenso aufwartet wie mit kooperativen Missionen. Alles in allem ist "Ghost Recon 3: Advanced Warfighter" für das Genre der Taktik-Shooter, was sein Name verspricht: der neue State-of-the-Art.

Michael Eichhammer/Teleschau / TELESCHAU
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.