HOME

"World Snooker Championship 2007": Das Runde muss ins Runde

Das Spiel mit Queue und Ball fasziniert nicht nur Briten. Auch hier zu Lande erfreut sich Billard recht großer Beliebtheit. Wie gut sie mit Stock und Ball umgehen können, testen PS2- und Xbox 360-Gamer demnächst in den eigenen vier Wänden. "World Snooker Championship 2007" macht's möglich.

Snooker, also die Billard-Variante, die des Öfteren bei Eurosport ausgestrahlt wird, ist beileibe kein einfacher Sport. Erst muss der Spieler eine rote Kugel einlochen, dann darf er sich an die andersfarbigen Kugeln - die zwischen zwei und sieben Punkte bringen - machen. Das Problem: Der weiße Spielball sollte so gestoßen werden, dass er nach dem Einlochen in einer perfekten Position zum Liegen kommt. Und genau diese Fähigkeit trennt Hobby- von Profispielern. Segas "World Snooker Championship 2007" gelingt es ausgesprochen gut, diesen Anspruch einzufangen. Die Folge: Die Snooker-Simulation ist alles andere als einfach.

Im Karriere-Modus stehen dem Spieler verschiedene Turniervarianten zur Auswahl, darunter "Snooker", "Billard" und "Hybrid". Die erste Spielform ist selbsterklärend, in der zweiten stehen die Spielmodi "8 Ball" und "9 Ball" auf dem Programm. "8 Ball" entspricht dem, was hierzulande als Pool-Billard bekannt ist. Bei "9 Ball" müssen die Kugeln eins bis neun der Reihe nach eingelocht werden; der Spieler, der die Neun versenkt, gewinnt das Match. Extrem nervig: Auf Standard-TV-Geräten lässt sich die Farbe einer Kugel nicht immer eindeutig bestimmen. So kann es während einer "8 Ball"-Partie durchaus vorkommen, dass der Spieler aus Versehen eine gegnerische Kugel einlocht, was den Regeln nach als Foul gewertet wird. Die Folge: Der Gegner darf die weiße Kugel an einer beliebigen Stelle platzieren und mit dem Stoßen fortfahren, was oft mit einer Niederlage gleichzusetzen ist.

Überhaupt ist die KI auf einem extrem hohen Level. Erlauben sich die CPU-gesteuerten Spieler, darunter 32 Original-Snooker-Profis, in den Qualifikationsrunden der Turniere noch den einen oder anderen Fauxpas, geht's in den Endausscheidungen heftig zur Sache. Gewinnt der Spieler dennoch eine Partie, erhält er zur Belohnung eine Hand voll Punkte, mit denen er die Eigenschaften seines digitalen Abbilds verbessern kann.

Die grundlegende Steuerung ist binnen weniger Minuten erlernt. Visiert der Spieler eine Kugel an, zeigen zwei Pfeile die Laufrichtung der Kugel und des Spielballs an. Eine dritte Markierung informiert den User, wo der Spielball zum Liegen kommt. Deutlich länger dauert es, bis sich die Kugel perfekt anschneiden und lupfen lässt. Prima: Weiß der Spieler einmal nicht mehr weiter, kann er seinen "Coach" kontaktieren und sich einen Stoß vorschlagen lassen.

World Snooker Championship 2007

Hersteller/Vertrieb

Blade Interactive/Sega

Genre

Sport

Plattform

PlayStation2, Xbox 360

Preis

ca. 65 / 50 Euro

Altersfreigabe

o.A.

Unter anderem kommentieren drei waschechte Engländer die Partien, was der Atmosphäre zugute kommt. Dafür ist die Grafik alles andere als atemberaubend - selbst auf Microsofts Next-Gen-Konsole Xbox 360. Allerdings spielt dieser Faktor bei einer Billard-Simulation keine große Rolle. Wichtiger sind Gameplay sowie KI - und hier überzeugt "World Snooker Championship 2007". Seltsam nur, dass das Spiel scheinbar schon vor dem Stoß weiß, ob die Kugel versenkt wird. Die Ermittlung dieses Phänomens verdanken wir den Xbox-360-Erfolgen. Bereits vor dem letzten Stoß konnten wir uns über eine Freischaltung freuen …

Artur Hoffmann/Teleschau / TELESCHAU
Themen in diesem Artikel
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.