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Der neue Mac "Mountain Lion": Apple lässt den Puma los

Apple hat das neue Mac-Betriebssystem "Mountain Lion" veröffentlicht. Mehr als 200 neue Funktionen enthält das Software-Upgrade. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick.

Von Christoph Fröhlich

Neues Jahr, neue Wildkatze: Apple bleibt seinem jährlichen Rhythmus treu und hat sein neues Mac-Betriebssystem OS X 10.8 "Mountain Lion" veröffentlicht. Nach Schneeleopard (OS X 10.6) und Löwe (OS X 10.7) kommt nun der Puma auf die Apple-Rechner und wartet mit mehr als 200 neuen Funktionen auf. "Mountain Lion" ist wie auch sein Vorgänger "Lion" nicht mehr auf DVD erhältlich. Stattdessen setzt Apple voll und ganz auf den digitalen Softwareladen App Store. 15,99 Euro kostet das Upgrade und steht ab sofort zum Download bereit. Eine gekaufte Lizenz lässt sich auf fünf Rechnern nutzen.

Riesensprünge gibt es aber auch diesmal nicht: "Mountain Lion" bringt viele Funktionen der mobilen Apple-Geräte auf die Rechner und rückt so iPhone, iPad und Macs näher zusammen. So gibt es nun neben besseren Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen auch längst nötige Funktionen wie Apps für Notizen und Erinnerungen. "Mountain Lion" muss also eher als Evolution statt Revolution angesehen werden. Doch was hat sich geändert? Wir stellen die wichtigsten Neuerungen vor.

Mitteilungszentrale

Das Herzstück von "Mountain Lion" ist die neue Mitteilungszentrale. Nutzer von Apples Mobilgeräten kennen die grau hinterlegte Übersicht bereits: Hier werden sämtliche Mitteilungen (Erinnerungen, Tweets, E-Mails, Kalendereinträge …) gesammelt und angezeigt. Außerdem ist es möglich, dass eingehende Meldungen kurz in der Ecke des Bildschirms eingeblendet werden.

Gatekeeper

Eine weitere grundlegende Neuerung ist der Gatekeeper ("Pförtner"): Damit kann der Nutzer festlegen, aus welchen Quellen Anwendungen installiert werden dürfen. So können besonders vorsichtige User beispielsweise nur noch Apps aus dem offiziellen App Store oder Programme mit einem speziellen Sicherheitszertifikat installieren. Wer allerdings Anwendungen von Fremdanbietern installieren möchte, kann den Sicherheitsdienst in den Systemeinstellungen auch deaktivieren. Gatekeeper ist vor allem für Techniklaien empfehlenswert, Sicherheitsexperten sind von der Funktion begeistert. Vorsicht ist dennoch angebracht: Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis Kriminelle die Sicherheitszertifikate austricksen können.

Datenschutz

Eines der wichtigsten Themen für Apple ist die Privatsphäre der Nutzer: Mit iOS 6 für iPhone und iPad wird dem Nutzer transparent gezeigt, welche Apps auf welche Daten zugreifen möchte. Ähnlich verfährt Apple jetzt auch bei "Mountain Lion": So sieht man nun beispielsweise, dass der Onlinetelefoniedienst Skype Zugriff auf die Kontakte benötigt - und kann bei Bedarf die Leseberechtigung sperren.

AirPlay

Besitzer des iPhones oder iPads kennen die kabellose Übertragungstechnologie AirPlay bereits, jetzt sind auch Mac-Besitzer an der Reihe: Besitzt man die Set-Top-Box "Apple TV", können Filme oder Präsentationen direkt auf den Fernseher übertragen werden, auf Wunsch sogar in Full-HD (1080p). Auch spezielle Lautsprechersysteme unterstützen AirPlay und können so Musik direkt vom Notebook oder iMac wiedergeben.

Game Center

Apples Spielzentrale Game Center gibt es mit "Mountain Lion" jetzt auch für Macs. Das ermöglicht Multiplayer-Partien mit Freunden, die ein iPad, iPhone oder einen iPod Touch besitzen. Dank eingebautem Voice-Chat können alle Teilnehmer ohne zusätzliche Software miteinander sprechen. Der Aufbau erinnert an die iPad-Version, das Game Center trennt zwischen Spielen für iOS (iPad und iPhone) und OS X.

Diktierfunktion

Reden statt Schreiben: Mit OS X 10.8 erhalten Macs eine Diktierfunktion. Das funktioniert laut Apple in jeder App, auch in Textverarbeitungen von Fremdentwicklern. Um die Diktierfunktion aufzurufen, muss man einfach die "Funktionstaste" (fn) zweimal hintereinander drücken. Aktuell versteht der Rechner Englisch, Französisch, Deutsch und Japanisch. Allerdings ist es enttäuschend, dass Apple nicht den Sprachassistenten Siri spendiert hat, der mit dem kommenden mobilen Betriebssystem iOS 6 auch für das iPad erscheint. Auf Sprachbefehle müssen Fans vermutlich bis OS X 10.9 warten.

Twitter- und Facebook-Integration

Social-Media-Offensive auf dem Mac: Der Kurznachrichtendienst Twitter wird ab sofort und das soziale Netzwerk #link;Facebook;Facebook# ab Herbst tief in das neue Betriebssystem verankert. Aus der neu eingeführten Mitteilungszentrale können Tweets und Posts verschickt werden, egal welche App gerade geöffnet ist: So können Bilder direkt aus iPhoto oder Links aus dem Browser Safari geteilt werden.

Notizen und Erinnerungen

Kaum zu glauben, aber bislang verwehrte Apple seinen Mac-Nutzern eine Anwendung für Notizen. Auch die Erinnerungs-App, die bereits mit iOS 5 im vergangenen Oktober auf iPhone und Co. Einzug hielt, gab es bislang nicht für Rechner. Bislang mussten sich Nutzer mit Programmen von anderen Entwicklern behelfen. Jetzt gibt es beide Programme auch für den Mac, dank iCloud werden alle Notizen auf sämtliche Geräte übertragen. Erstellt man auf dem MacBook eine Erinnerung, ist diese wenige Sekunden später auch auf iPhone und iPad zu finden - und umgekehrt.

iMessage

Der Nachrichtendienst iMessage, mit dem iPhone-Nutzer kostenlos Mitteilungen an andere Apple-Nutzer verschicken können, wird ebenfalls mit "Mountain Lion" auf dem Mac installiert. Mit dem Chat-Dienst können Nutzer eines Apple-Rechners nun mit Besitzern eines iPhone, iPad oder iPod Touch (mit iOS 5) schreiben oder kostenlos Fotos, Videos oder Kontakte senden.

Doch nicht alle Nutzer können auf "Mountain Lion" umsteigen. Folgende Modelle werden unterstützt:

• MacBook (Ende 2008 Aluminium oder Anfang 2009 oder neuer)
• MacBook Pro (Mitte/Ende 2007 oder neuer)
• MacBook Air (Ende 2008 oder neuer)
• iMac (Mitte 2007 oder neuer)
• Mac mini (Anfang 2009 oder neuer)
• Mac Pro (Anfang 2008 oder neuer)

Ein weiterer Wermutstropfen: Noch nicht alle Programme sind mit dem neuen Betriebssystem kompatibel. Laut dem Blog "RoaringsApps", der die Kompatibilität verschiedener Mac-Programme mit "Mountain Lion" untersucht, läuft beispielsweise das Fotoprogramm "ACDSee Pro" oder die Konstruktionssoftware "AutoCad 2012 for Mac" nicht einwandfrei mit dem neuen Mac-Betriebssystem. Wollen Sie auf bestimmte Programme nicht verzichten, können Sie hier prüfen, ob das Betriebssystem problemlos aufgerüstet werden kann.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(