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Vergleichsvideo: So schnell lutscht Google Chrome den Notebook-Akku leer

Google Chrome ist immer wieder der schnellste Browser, allerdings nicht nur beim Laden von Webseiten. Ein Video zeigt, wie stark verschiedene Browser den Akku beanspruchen - und Chrome saugt ihn leer wie kein zweiter.

Das Icon von Googles Chrome-Browser klebt an einer Wand.

Googles Browser Chrome ist sehr schnell. Für die Akkuleistung ist er allerdings eher eine Belastung.

Hierzulande setzen die meisten Menschen immer noch am liebsten auf den Firefox, weltweit ist Google Chrome aber längst zum beliebtesten Browser aufgestiegen. Kein Wunder: Der Browser ist schlicht gestaltet, bietet jede Menge Erweiterungsmöglichkeiten - und ist vor allem richtig schnell. Leider verbraucht er aber auch mehr Ressourcen als die Konkurrenz. Das bemerkt man auch an der Akku-Laufzeit.

Wieviel schneller Chrome den Akku eines Notebooks leersaugt, zeigt ein aktuelles Video: Darin ist vier Mal Microsofts Surface Book (hier unser Test) nebeneinander aufgebaut, auf jedem Gerät läuft ein anderer Browser: Firefox, Microsoft Edge, Chrome und Opera. Dann wird gemessen, wie lange die Laptops dasselbe HD-Video streamen können. Das Ergebnis fällt eindeutig aus.

 

Chrome verbraucht am meisten

Bei Chrome ist genau nach 4 Stunden, 19 Minuten und 50 Sekunden Schluss. Firefox schafft schon mehr, hier hält der Akku 5 Stunden, 9 Minuten und 30 Sekunden. Beim kaum genutzten Opera reicht's bis nach 6 Stunden, 18 Minuten und 33 Sekunden. Am längsten schafft es das Modell mit Edge: Erst nach 7 Stunden, 22 Minuten und 7 Sekunden ist Schluss.

Die Ergebnisse sollte man allerdings nicht auf die Goldwaage legen: Sie stammen nämlich von Microsoft. Der Konzern versucht damit, Werbung für seinen mit Windows 10 ausgelieferten Edge-Browser zu machen. Der Nachfolger des ungeliebten Internet Explorers kommt nämlich trotz guter Leistung immer noch nicht so recht in Fahrt.

Einen Eindruck, wie ressourcenhungrig die Browser sind, lässt sich aus dem Video trotzdem gewinnen. Microsoft hat laut einem Blog-Post zudem noch weitere Tests mit anderen Webaktivitäten wie Surfen, Scrollen, Tabwechsel und so weiter durchgeführt. So dramatisch wie beim Streamen fielen die Unterschiede hier zwar nicht aus, Edge soll aber auch im Alltagsbetrieb deutlich weniger Akku verbrauchen. Vielleicht sollten sich Windows-10-Nutzer den Browser also doch mal genauer anschauen.