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Version 50: Das kann das neue Chrome-Update

Mit einer runden Jubiläums-Version bringt Google Chrome jede Menge neue Features mit. Für Nutzer von XP und Vista gibt es aber eine schlechte Nachricht: Sie werden bei Chrome jetzt rausgeworfen.

Das Icon von Googles Chrome-Browser klebt an einer Wand.

Googles Browser Chrome ist sehr beliebt. Für XP und Vista sollte man ihn ab heute aber nicht mehr benutzen.

Als Google Chrome auf den Markt kam, brauchten Browser noch Jahre für große Versionssprünge. Die Update-Nummern wurden immer nur hinter der Nachkommastelle geändert. Chrome zählte von Anfang an schneller, auch die Konkurrenz wie der Firefox hat das mittlerweile übernommen. Nun ist Googles Browser bereits bei Version 50 angelangt - und die bringt jede Menge neues. Nur für Nutzer von Windows XP und Vista heißt es nun: Schicht im Schacht.

Wer das Update auf einem der veralteten Systeme sucht, bekommt nur noch eine Meldung angezeigt, dass keines verfügbar ist. Und das ist gewollt, Version 49 ist die letzte für die beiden Systeme. XP- und Vista-Nutzern bleibt also nur, diese Version weiter zu nutzen - oder auf andere Browser wie den Firefox zu wechseln. Die erhalten nämlich weiterhin Sicherheits-Updates. Wobei XP-Nutzer ohnehin darüber nachdenken sollten, ob sie ihren Rechner ohne Sicherheitsupdates für das System überhaupt mit dem Internet verbinden sollten. Schließlich bekommt XP bereits seit zwei Jahren keine Sicherheitsupdates mehr.

Mit Turbo durch das Netz

Alle anderen können sich dagegen über neue Features freuen. Mit dem Geschwindigkeits-Booster Preloading erlaubt Google Webseiten nun, wichtige Inhalte zu markieren. Die lädt Chrome dann als erstes. So erscheint die Seite schneller auf dem Bildschirm, Unwichtiges wird einfach als letztes dazugeladen. Bisher wusste der Browser oft nicht, welche Daten zuerst geladen werden sollten - und der Nutzer musste sinnlos warten.

Chrome schützt jetzt noch besser vor gefährlichen Downloads. Klickt man auf einen dubiosen Download-Button, warnt nun ein Fenster vor den möglichen Gefahren. Dazu beachtet Chrome auch den Kontext der Links. Wenn etwa ein Download-Button behauptet, man müsse veraltete Software aktualisieren oder gar nicht auf die offizielle Webseite des Herstellers verlinkt, schlägt der Browser Alarm.

Bessere Benachrichtigungen und mehr Sicherheit

Auch die Benachrichtigungen hat Google verbessert. Die exakten Änderungen sind allerdings eher für Entwickler interessant. Sie sollen dafür sorgen, dass die Nachrichten zuverlässiger zugestellt werden. Vor allem Nutzer, deren Internetverbindung nicht besonders stabil ist, sollen davon profitieren.

Natürlich schließt der neue Chrome auch jede Menge Sicherheitslücken. Alleine das sollte den meisten Nutzern völlig ausreichen, um das Update so schnell wie möglich einzuspielen.