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Hacker-Angriffe auf ARD und FDP: Heißluft-Guido und die tote Eule

Nichts als heiße Luft vom FDP-Chef und eine Eule, die bei der ARD von einem Reissack erschlagen wird: Hacker haben mehrere Websites gekapert und kurzzeitig umdekoriert. Wer hinter den Attacken steckt, ist unklar - eine der Manipulationen verweist aber auf den Kongress des Chaos Computer Clubs.

Am Dienstag bekamen die Besucher des Online-Ladens www.fdp-shop.de folgendes zu sehen: Das Bild eines Handtrockners mit dem Text: "Rede von Guido Westerwelle? hier drücken". Ein Logo weist darauf hin, dass die Urheber beim Kongress des Chaos Computer Clubs (CCC) in Berlin weilen. Die Hacker nahmen zahlreiche andere Websites ins Visier - einen Überblick bietet ein öffentlich einsehbarer Wiki.

Wer das Online-Portal "DasErste.de" angegriffen hat, ist dagegen unbekannt. Hacker veröffentlichten dort Montagabend eine Nonsens-Meldung. Die Ursache für den Tod einer Eule im Kölner Dom sei geklärt, hieß es in der vermeintlichen Eilmeldung, die für etwa eine Viertelstunde auf der Seite der ARD stand. Gottes Zorn habe einen Reissack zum Umfallen gebracht, der wiederum die Eule erschlagen habe, war unter der Überschrift "Verseuchtes Paket im Kölner Dom gefunden" weiter zu lesen.

Ratlosigkeit bei der ARD

"Wir hatten keine Bekennerschreiben, es gibt keine Spuren irgendwohin", sagte die stellvertretende Redaktionsleiterin des Online-Portals, Susanne Solau, am Dienstag in München. Techniker seien die ganze Nacht damit beschäftigt gewesen, die Sicherheitslücke zu schließen und herauszufinden, wer auf welchem Wege die Meldung ins Netz gestellt hatte. "Wenn es Profis waren, und davon gehen wir aus, ist es sehr schwierig, sie zu finden", sagte Solau. Solche Angriffe seien aber selten. Die Sicherheitsvorkehrungen würden nun verschärft.

Die manipulierte Seite des FDP-Shops war schnell wieder offline. Betrieben wird der Laden nicht von der Partei, sondern von der Firma GMK-Werbemittel in Bremen. Mitinhaber Jörg von Groeling-Müller bezeichnete den Hack als "geschäftsschädigend", eine Anzeige behalte man sich vor. Ob Kundendaten kopiert worden seien, könne er derzeit nicht sagen.

Die Hacker auf dem CCC-Kongress pflegen eine eigene Website, auf der sie ihre erfolgreichen Manipulationen dokumentieren und mögliche Angriffsziele nennen. Aufgezählt sind unter anderem Portale der CDU, der österreichischen Partei FPÖ und der rechtsgerichteten Jungen Nationaldemokraten Baden-Württemberg.

be/DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.