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Hoffnung iPad: Aufstand der überrollten Medien

Erst Raubkopien, dann Umsatzanteile für Apple und den iStore: Musik- und Filmfirmen hat das Internet hart erwischt. Klassische Verlage versuchen, deren Fehler zu vermeiden - und hoffen auch auf einen Erfolg des iPad.

Von Lutz Knappmann

Es ist eine Riesenchance für den weltgrößten Softwarekonzern: Microsoft versuche, die Rivalität von Apple und Google für sich zu nutzen, "zumindest, um Google eins auszuwischen", schreibt Analyst Jeffrey Lindsay von Bernstein Research. Er sieht das mögliche Erstarken Microsofts derzeit als eines der größten Risiken für Google . "Apple und Google wissen beide, dass der jeweils andere ihr wichtigster Feind ist", ergänzt ein Konzernkenner. "Microsoft ist jetzt das Pfand in der Schlacht." Weil sich Google und Apple jeder auf seine Art bei den Lieferanten von Inhalten unbeliebt gemacht haben, könnte Microsoft-Chef Steve Ballmer der lachende Dritte sein. Ballmer kontrolliert noch nicht den digitalen Vertrieb von Musik, Filmen und womöglich bald Büchern, wie es Apple mit dem Onlineladen iTunes tut. Und Ballmer hat nicht die Verlagsbranche überrumpelt, wie es Google mit der Digitalisierung von Büchern sowie der Nachrichtensuche macht.

Schritt für Schritt baute Apple in Verhandlungen mit Plattenlabels und Filmstudios das Angebot von iTunes aus. Heute beherrscht iTunes in den USA 70 Prozent der Musikdownloads. Kaum ein Filmstudio fehlt auf der Plattform. Bald könnte der Konzern auch Pay-TV-ähnliche Abomodelle für TV-Serien anbieten. Aber: Die Kette von Inhalt über Vertrieb bis zum Gerät wird von Apple faktisch kontrolliert. Google ist technisch offener - bei den Medienhäusern aber dennoch unbeliebt. Denn der Suchkonzern geht stets den konfrontativen Weg, handelt erst und verhandelt dann. Googles Videoportal Youtube bremsen so Urheberrechtsprozesse. Beim Buchdigitalisierungsprojekt musste der Suchkonzern in Europa dem Widerstand der Verlage nachgeben. Zeitungs- und Zeitschriftenhäuser wüten gegen Googles News-Suche, da sie ihnen das Werbegeschäft abgräbt.

Druck auf Printverlage steigt

Der Start von Apples Onlinebibliothek iBooks steigert den Druck auf Printverlage, neue Partner zu finden. Zur Einführung des iPads stellen fünf Großverlage ihre Titel für Apples Lesegerät zur Verfügung. Die Druckhäuser sind gewarnt. So erfolgreich die Zusammenarbeit auch zu werden verspricht, so mächtig wird im Hintergrund auch der Plattform-Inhaber Apple. Der kann dann maßgeblich Druck auf die Preise, aber auch auf die sonstige Art der Zusammenarbeit ausüben - wie schon in der Musikindustrie.

Oft wird nun Microsoft genannt. Kürzlich sickerte durch, der Medienkonzern News Corp. wolle seine Zeitungen aus dem Suchindex von Google entfernen und ihre Inhalte gegen Bezahlung Microsofts Suchmaschine Bing andienen. News-Corp.-Chef Murdoch führt den Kampf gegen Google an, das seiner Meinung nach auf dem Rücken der Verlage riesige Gewinne einfährt. Zwar sind viele Angebote von News Corp. im Web kostenpflichtig. Nutzer gelangen jedoch über Google dennoch kostenlos auf weite Teile der Websites.

Bislang wurde nichts aus dem Pakt. Microsoft ist gefordert, Medienhäusern gute Konditionen anzubieten. "Wir arbeiten nur mit denen, die unsere Bedingungen akzeptieren", so Tom Curley, Chef der Nachrichtenagentur AP. Für Microsoft, dessen Inhaltsangebote wie MSN Movies bislang kaum eine Rolle spielen, dürfte das eine Überlegung wert sein.

FTD
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?