PROGRAMMHINWEIS Blubberspaß in 3D

Programm: Aqua 3D 1.51

System: Windows 95/98/ME

Autor: Digital Minds Software

Preis/Sprache: 14,95 Dollar/Englisch

Dateigröße: 840 kb

Unser Leben wird immer hektischer, da passen Haustiere einfach nicht mehr ins Konzept. Selbst das pflegeleichte Aquarium hat inzwischen ausgedient – die Goldfische schwimmen inzwischen im nächsten See um ihr Leben. Der OpenGL-Bildschirmschoner »Aqua 3D« versucht nun, echten PC-Workaholics ein elektronisches Äquivalent zum Original anzubieten. Das virtuelle Aquarium steckt voller Fische, die nie krank werden und auch nicht nach Futter betteln.

Bitte nicht füttern

Damit das virtuelle Aquarium dank »Aqua 3D« Wirklichkeit wird, muss der Rechner mit einer 3D-Grafikkarte ausgestattet sein, die OpenGL unterstützt. In diesem Fall ist es dem Bildschirmschoner möglich, ein fotorealistisches Aquarium aus dem Nichts zu erschaffen, sobald der Anwender einmal für ein paar Minuten eine Pause einlegt. Zwischen den Steinen und im Wasser tanzenden Wasserpflanzen schwimmen die schuppigen Vertreter von vier Fischarten umher. Dank so genannter »Skeletal Animation« bewegen sich die Cyberfische völlig natürlich durch das Wasser. Fast hat es den Anschein, man blicke durch den Monitor in ein echtes Aquarium. Jetzt bloß kein Trockenfutter durch die Lüftungsschlitze in den Bildschirm stopfen...

Fische vermehren sich per Mausklick

Im Konfigurationsfenster des Schoners ändert der Fischbesitzer die Auflösung und die Farbtiefe des Unterwasserspektakels. Auch verschiedene Licht- und Wellen-Effekte lassen sich aktivieren. Mit dem Schieberegler veranlasst der Anwender auch eine Reduzierung oder Vermehrung des Fischbestandes. Wer möchte, »fotografiert« das Treiben als Bildschirm-Hintergrundbild oder setzt einen Passwortschutz, der das Verlassen des Schoners für Unbefugte unmöglich macht. Aufsteigende Luftblasen und ein rauschender Stereosound runden das Modul ab. Die Testversion läuft 30 Tage lang und muss anschließend bezahlt oder gelöscht werden.

OpenGL-Bildschirmschoner sind derzeit sehr begehrt, weil sie eine gute Möglichkeit darstellen, das Potenzial moderner 3D-Grafikkarten auszuloten. Ansonsten dürfen die Karten ja nur im Verbund mit teuren Computerspielen zeigen, was sie können.

Carsten Scheibe


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