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TESTS: StayAlive 2000 3.1

Nichts ist ärgerlicher als ein abgestürztes Programm, das gleich den ganzen Desktop zum Einfrieren bringt. Das kleine Tool StayAlive verspricht, diese Situation zu entschärfen und zumindest noch alle Änderungen an den offenen Dateien sicher zu speichern.

Programm: StayAlive 2000 3.1

System: Windows 95

Autor: TFI Technology Ltd

Preis/Sprache: 19,95 US-Dollar / englisch

Dateigröße: 374 KB

Nichts ist ärgerlicher als ein abgestürztes Programm, das gleich den ganzen Desktop zum Einfrieren bringt. Das kleine Tool StayAlive verspricht, diese Situation zu entschärfen und zumindest noch alle Änderungen an den offenen Dateien sicher zu speichern.

StayAlive ist entpackt kleiner als ein Megabyte und belegt nur wenig Arbeitsspeicher. Das Tool startet zusammen mit Windows und ist im Hintergrund stets präsent. Es überwacht alle laufenden Programme und Prozesse. Welche das sind, kann im Statusfenster des winzigen Tools abgelesen werden. Stürzt ein einzelnes Programm ab und friert dabei ein, so meldet StayAlive dies umgehend mit einem Soundsignal. Im Übersichtsfenster wird der neue Status der Software gemeldet. Mit dem Button Recover wird nun versucht, den Absturzfehler zu beheben und das Schließen der Software zu verhindern. Ist eine Rettung nicht mehr möglich, so dient der Kill-Button immerhin dafür, nur das eingefrorene Programmfenster zu schließen, ohne gleich einen Reboot des ganzen Systems nötig zu machen.

Natürlich funktioniert auch StayAlive nicht immer. Es lassen sich eben nicht alle erdenklichen Formen eines Absturzes berücksichtigen. Einige Abstürze sind auch zu schwerwiegend, um sie ungeschehen zu machen. Oft reichen aber bereits ein paar Sekunden der zurückgewonnenen Stabilität aus, um alle wichtigen offenen Dateien zu speichern. Sollte es genau während dieser Speicherung zu Korruptionen kommen, ist für einen Backup gesorgt. StayAlive legt automatisch Kopien der offenen Dateien in einem eigenen FileSafe an. StayAlive ist übrigens nicht dazu in der Lage, Windows-3.1-Anwendungen zu retten.

Wer misstrauisch ist, ob und wie das Programm funktioniert, führt einen Test aus. Zu diesem Zweck muss ein kleines Icon per Drag and Drop aus dem StayAlive-Fenster heraus auf das Fenster einer anderen Anwendung gezogen werden. Die stürzt umgehend ab und kann von StayAlive wieder gerettet werden. Wer noch keine Arbeit hat, der macht sich eben welche.

Carsten Scheibe

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