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Thorsten Heins´ erste Keynote für RIM: Neuer RIM-CEO spricht auf Entwicklerkonferenz

RIM hat heute mit der Keynote seine jährliche Entwicklerkonferenz in Amsterdam mit dem Titel Devcon Europe eröffnet. Zum ersten Mal sprach der neue CEO Thorsten Heins im Rahmen der Konferenz über die Zukunft von RIM.

RIM hat heute mit der Keynote seine jährliche Entwicklerkonferenz in Amsterdam mit dem Titel Devcon Europe eröffnet. Zum ersten Mal sprach der neue CEO Thorsten Heins im Rahmen der Konferenz über die Zukunft von RIM.

In einer optimistischen Keynote erklärte Heins, dass das kommende, überarbeitete mobile OS BB10 sowie das Tablet-Betriebssystem PlayBook OS 2.0 beweisen, dass der kanadische Konzern auf dem besten Weg ist, sich auf dem sich schnell ändernden Markt behaupten zu können.

Heins sagte: "Man sollte uns nicht unterschätzen. Wir sind bereit für den Wettbewerb. Unsere Upgrades von PlayBook 2.0 und unsere Vorstellung für BlackBerry 10 spiegeln unser Engagement, es richtig zu machen, wieder."

Die Verzögerungen rund um BB10 rechtfertigt Heins geschickt mit der Begründung, dass nun ein Produkt erschaffen wurde, auf das der Konzern und seine Mitarbeiter stolz sein können.

Heins zu BB10: "BlackBerry 10 befindet sich seit einiger Zeit in Entwicklung. Wir haben mit der Planung vor zweieinhalb Jahren begonnen, haben nun die Teile zusammengeführt und es konkurrenzfähig für die nächste Dekade gemacht."

Der RIM-CEO stellte außerdem klar, dass RIM auch weiterhin auf dem Smartphone-Markt eine Rolle spielen möchte und in dieser Hinsicht keine Änderungen vorgesehen sind.

Er erklärte: "Der Smartphone-Markt ist nach wie vor ein junger Markt. Es befinden sich circa eine Milliarde Mobiltelefone, die noch nicht einmal Smartphones sind, in den Läden. 65 Prozent der Kunden nutzen immer noch reguläre Mobiltelefone. 26 Prozent der Anwender steigen jährlich auf Smartphones um und mit BB10 haben wir ein OS entwickelt, an das wir glauben.

Zum Schluss versicherte Heins erneut, wie positiv er die Zukunft für RIM sieht: "Ich bin sehr dankbar über die Position bei RIM und bin überzeugt von den Partnerschaften, die wir geschaffen haben. Wir brauchen die Kunden und wir sind überzeugt von unserem Erfolgspotenzial."

Zur Unterstützung seiner Aussage, gab der CEO bekannt, dass BlackBerry-Apps circa 40 Prozent mehr Einnahmen als Android-Apps erzeugen und dass 13 Prozent der derzeitigen BB-App-Entwickler über 100.000 Dollar erwirtschaftet haben.

Heins gab außerdem preis, welche neuen Funktionen vom kommenden PlayBook OS 2.0 erwartet werden können. Das sogenannte Runtime Android soll die Nutzung von Android-Apps auf RIMs Tablet ermöglichen, während BlackBerry Bridge 2.0 dafür sorgen wird, dass der BlackBerry als eine Art Fernbedienung für das PlayBook genutzt werden kann. Weitere Neuigkeiten sind ein überarbeiteter Kalender und ein neues Design bei den Kontakten sowie die Integration von sozialen Netzwerken.

2012 wird für RIM ein Schlüsseljahr werden. An Selbstbewusstsein und gutem Willen mangelt es Thorsten Heins sicher nicht, aber kann der Konzern auch liefern?

TechRadar / Tech Radar