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"GOAT" Fans bauen Elon Musk eine riesige Statue und stellen sie vor Tesla-Fabrik auf

Elon Musks Statue auf dem Trailer.
Elon Musks Statue auf dem Trailer.
Was schenkt man jemandem, der schon alles hat – sprich: dem reichsten Mann der Welt? Die Fans von Elon Musk sind überzeugt: Eine Statue!

Reichen Leuten wird im Volksmund gerne nachgesagt, etwas spleenig zu sein. Elon Musk macht da keine Ausnahme: Skurril, verschroben – aber eben auch oft genug innovativ. Das scheint auch auf seine Fans abzufärben: Die haben ihm eine riesige Statue in Form einer Ziege auf einer Rakete gebaut und sie direkt vor der Tesla-Fabrik in Austin, Texas abgeliefert.

Die offensichtlichste Frage zur Statue erklärt sich schnell: Die Ziegen-Form leitet sich von einem Internet-Gag ab. Echte Superstars werden dort gerne als "Greatest of all Time" bezeichnet – kurz "GOAT" – was ausgeschrieben gleichzeitig auch "Ziege" bedeutet. Normalerweise ein Ausdruck, der für Sport-Stars wie Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo verwendet wird. Für Musks Fans ist aber klar: Auch er ist ein "GOAT" – und damit musste die Ziege als Modell für seine Riesen-Statue herhalten.

Auch neben der Ziegen-Form bietet die Statue einige Highlights: So reitet das Gebilde – halb Elon Musk, halb Ziege – auf einer Rakete. Und die soll nicht nur an Musks SpaceX-Unternehmen erinnern, sie kann tatsächlich auch Feuer spucken.

Statue für Elon Musk kostete 600.000 Dollar

Günstig war die Statue nicht: Knapp 600.000 Dollar wollen die Organisatoren dafür hingeblättert haben. Ganz uneigennützig ist die Aktion allerdings auch nicht: Die Initiatoren gehören zu einem Crypto-Startup, das einen eigene Elon-Coin entwickelt hat und diesen nun versilbern will. Werbung und Publicity kommen dafür natürlich genau richtig.

Was Musk selbst von der Statue hält, ist bislang nicht bekannt. Auffällig ist aber, dass sich der reichste Mann der Welt bislang noch gar nicht dazu geäußert hat. Normalerweise geht Musk mit Wortspielen und Memes sehr offensiv um – und auch mit Crypto-Investitionen machte er immer wieder von sich reden.

Quellen:  Twitter, "Washington Post"

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