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Mobile Spielkonsolen: Die Erben des Gameboy

Vor genau 20 Jahren erschien der Gameboy von Nintendo und machte portable Spielekonsolen zum Massenphänomen: Die Menschen spielen, wo immer sie gehen und stehen. stern.de stellt die vier wichtigsten Handhelds von heute vor und zeigt, welche Spiele unterwegs am meisten Spaß machen.

Von Dominik Lechler

Vor 20 Jahren hat sich niemand träumen lassen, welche Technik-Power die Menschen im Jahr 2009 ganz selbstverständlich in ihren Hosentaschen herumtragen. Handys waren damals noch so groß wie Schuhkartons, einen PC konnten sich nur wenige leisten und auch Spielekonsolen verfügten im Vergleich zu aktuellen Geräten über sehr wenig Leistung. Und heute? Egal ob in der U-Bahn, im Büro oder auf dem Schulhof, überall daddeln die Menschen. Gaming ist mobil geworden, und portable Spielkonsolen haben Einzug in unser Leben gehalten und liefern nicht nur technisch beachtliche Videospiele, sondern können oftmals noch sehr viel mehr.

Sonys Playstation Portable beispielsweise eignet sich hervorragend als Medienplayer und kann sogar zum Navigationsgerät aufgerüstet werden - über 50 Millionen Geräte wurden bisher verkauft. Auch Apples iPhone, das zwar vorrangig ein Handy ist, auf dem aber dank leistungsfähiger Technik auch bestens gespielt werden kann, sieht man an jeder Ecke. Die beeindruckendsten Zahlen weist der japanische Hersteller Nintendo vor: Mehr als 100 Millionen Mal verkaufte sich deren Nintendo DS, eine Handheld-Konsole, die mit innovativen Konzepten das mobile Gaming revolutionierte. Doch den Erfolg ihres Vorbilds haben diese Geräte noch längst nicht erreicht.

200 Millionen verkaufte Exemplare

Vor genau 20 Jahren - am 21. April 1989 - erblickte der Gameboy das Licht der Welt. Bis heute gibt es fünf verschiedenen Ausführungen des Handheld-Klassikers, die sich zusammen insgesamt über 200 Millionen Mal verkauft haben. Während man mit der letzten Version, dem Gameboy Advance SP aus dem Jahr 2001, in Farbe und per Infrarot sogar gegen anderen zocken kann, kam der ursprüngliche Gameboy mit klobigen Maßen und nur einem vorinstallierten Spiel auf den Markt: der Klötzchenschieberei "Tetris". Dank geringer Produktionskosten und geschicktem Marketing wurde der Gameboy Classic trotzdem zum Welterfolg - und machte "Tetris" zu einem der meistverkauften Spiele aller Zeiten.

Doch Hersteller Nintendo ruhte sich nicht auf den Lorbeeren aus und verbesserte seine portable Konsole stetig. 1996 erschien der mit seinem Vorgänger technisch identische Gameboy Pocket, dessen Maße man angenehm geschrumpft hatte. Zwei Jahre später konnten Gameboy-Fans das erste Mal in Farbe daddeln: Der Gameboy Color stellte ganze 32.768 Farben dar - für damalige Verhältnisse ziemlich viel. Den bislang letzten großen Entwicklungsschritt wagte Nintendo 2001 mit der Veröffentlichung des Gameboy Advance, der in komplett neuem Gewand daher kam und ebenso erfolgreich wurde wie seine Vorgänger.

Mobiles Spielen mit Touchscreen und Bewegungssensor

Viele überaus beliebte Videospiel-Helden wurden auch für den Gameboy umgesetzt, manche schafften durch ihn überhaupt erst den Durchbruch. Während der ewig hüpfende Klempner Mario und die ständig entführte Prinzessin Zelda bereits auf dem Super Nintendo erfolgreich waren, hat das elektrische Pokémon-Tierchen Pikachu seine zahlreichen Fans insbesondere mit Hilfe des Nintendo-Handhelds gewonnen. Auch die heutigen portablen Spielekonsolen bringen regelmäßig innovative, unterhaltsame und kultverdächtige Games hervor. Dabei spielen vor allem die technischen Errungenschaften der letzten Zeit eine große Rolle: Der Touchscreen des Nintendo DS eröffnet den Entwicklern ebenso interessante Möglichkeiten wie der Bewegungssensor in Apples iPhone. Auch der Spielekauf ist wesentlich einfacher geworden, denn Spiele stehen nicht mehr als Packungen im Regal, sondern können von unterwegs mit einem einfachen Klick heruntergeladen werden.

stern.de stellt die vier wichtigsten Handhelds von heute im Detail vor (im Kasten oben links). Was sind die Vor- und Nachteile und für wen eignet sich welches Gerät? Zudem bebildern Fotostrecken die jeweils besten Spiele für die einzelnen Plattformen: Vom Spiele-Kleinod bis zum Games-Blockbuster hat stern.de die interessantesten Spiele herausgesucht und erklärt, warum gerade diese unterwegs für die besten Unterhaltung sorgen.

Nintendo DS

Im Rennen um die erfolgreichste Handheld-Konsole steht der Nintendo DS mit Abstand an der Spitze. Anfang März gab der japanische Hersteller Nintendo bekannt, seit der Veröffentlichung Ende 2004 mehr als 100 Millionen Geräte abgesetzt zu haben.

Dieser immense Erfolg lässt sich vor allem an der intuitiven Bedienung des DS festmachen, die wie kein Gerät zuvor auch Frauen für Videospiele begeistert. Als das Gerät auf den Markt kann, war es das erste, mit dem man Videospiele durch Berührung und Spracheingabe steuern konnte. Der untere Bildschirm des aufklappbaren Handhelds ist ein Touchscreen, der durch insgesamt acht Tasten und ein Steuerkreuz ergänzt wird. In Verbindung mit dem zweiten Bildschirm ergaben sich für Programmierer so völlig neue Spielkonzepte, und das Spiele-Aufgebot für den DS umfasst viele hochkarätige und innovative Titel. Alleine 83 Spiele für die portable Konsole haben jeweils mehr als eine Million Einheiten verkauft.

Anfang April wurde die neueste Version, der Nintendo DSi, in Deutschland veröffentlicht. Die ist im Vergleich zum Vorgänger-Modell mit zwei Kameras, größeren Bildschirmen und einem Slot für Speicherkarten aufgebessert worden. Zudem eröffnete der Nintendo DSi Shop, in dem der Besitzer Programme und Spiele über W-Lan direkt auf das Gerät herunterladen kann.

Allerdings kann auch die neueste Version des Nintendo-Handhelds die Nachteile, die gerade im direkten Vergleich mit den Konkurrenten Sony PSP und iPhone offensichtlich werden, nicht wettmachen. So taugt der DS so gut wie gar nicht als Medienplayer: Musik kann nur umständlich wiedergegeben werden, und Filme schauen ist gleich gar nicht möglich. Auch der mobile Internet-Browser (der lange Zeit sogar kostenpflichtig war) ist kaum zu gebrauchen. Zudem ist der DS vorrangig auf simple Bedienung ausgelegt, weshalb ein großer Prozentteil der erschienen Spiele den Hardcore-Gamer kaum ansprechen.

Sony Playstation Portable

Der Elektronikgigant Sony enterte den europäischen Handheld-Markt im September 2005 mit der Playstation Portable. Die PSP war von vornherein anders ausgerichtet als die Konkurrenz von Nintendo: Im Gegensatz zum eher verspielten DS kam Sonys Handheld in edlem Design, mit wesentlich größerem Display und einem optischen Laufwerk daher. So ist die PSP ein vollwertiger Mediaplayer. Mit dem speziellen Datenträgerformat UMD können auf dem hochwertigen Display im 16:9-Format Filme geguckt werden und dank des übersichtlichen Menüs namens X-Bar (sprich: Cross-Bar) kann man bequem Songs wiedergeben und drahtlos im Internet surfen. Zudem ist die verbaute Hardware deutlich leistungsfähiger, als im Nintendo DS.

Auch in Sachen Peripherie-Geräte wurde die Playstation Portable seit ihrem Erscheinen gut bestückt. Mit der Go!Cam kann man Fotos und Videos machen und mit der mitgelieferten Software auch gleich bearbeiten. Außerdem ist in die Kamera ein Mikrofon eingebaut, sodass man per Skype Videochats von unterwegs abhalten kann. Der Go!Explore ist ein GPS-Empfänger, dessen mitgelieferte Software die PSP zu einem Navigationsgerät macht.

Trotz alledem musste Hersteller Sony bereits viel Kritik einstecken. Dem Konzern wird nachgesagt, er behandle seine Handheld-Konsole eher stiefmütterlich. So beschweren sich Entwicklerstudios regelmäßig, dass sie von Sony nicht ausreichend Unterstützung bei der Entwicklung neuer Konzepte erhalten. Wirklich herausragende Spiele-Highlights sind auf der portablen Konsole somit Mangelware. Auch das Nischen-Format UMD erwies sich für den Elektronikgiganten als Fehlgriff. Inzwischen verdichten sich die Hinweise darauf, dass Sony in naher Zukunft die PSP 2 ankündigen wird, die höchstwahrscheinlich nicht einmal mehr ein Laufwerk haben wird. Stattdessen wird man gänzlich auf digitale Distirbution setzen, das heißt man wir Spiele nur noch direkt auf das Gerät downloaden können

Apple iPhone

Wie so vieles aus dem Hause Apple ist auch das iPhone zum Kultobjekt avanciert. Das trendige Touchscreen-Handy und sein um die Telefonfunktionen beschnittenes MP3-Player-Pendant iPod Touch sieht man an jeder Ecke. Neben diversen Telefon-, Internet- und Organizerfunktionen haben die Apple-Geräte der Konkurrenz eines wirklich voraus: den AppStore. Auf dieser Internetplattform finden sich Tausende von Programmen und Spielen, die man sich mit einem einfachen Klick direkt auf das entsprechende Gerät herunterladen kann - wo immer man geht und steht und zu Hunderten sogar kostenlos. Und obwohl der AppStore bereits eine immense Auswahl an Spielen bereithält, sind die Möglichkeiten, die das iPhone insbesondere in Sachen mobilem Gaming bietet, bei weitem noch nicht ausgereizt.

Im direkten Vergleich mit den marktführenden Handhelds Sony Playstation Portable und Nintendo DS punktet das iPhone gleich doppelt. Einerseits rechnet der interne Prozessor des Handys mit doppelt so viel Power wie jener der PSP. Zum anderen ist der 3,5-Zoll-Touchscreen des Apple-Geräts dem des Nintendo-Handhelds weit überlegen: Er reagiert nicht nur auf die Eingabe mit zwei Fingern, sondern ist auch sehr viel sensibler und erfasst Eingaben genauer.

Mit dem dreidimensionalen Beschleunigungsmesser von iPod Touch und iPhone, der die Lage und Neigung des Geräts exakt erfasst, kann keiner der Konkurrenten aufwarten. Viele Spiele binden diese Technik bereits auf innovative Art und Weise ein, etwa bei einem Autorennen das Handy wie ein Lenkrad benutzen zu können. Auch das eingebaute GPS-Modul könnte bald zum Spielen genutzt werden, beispielsweise um ortbezogene Games anzubieten.

Nichtsdestotrotz hat auch der Touchscreen-Trend seine Negativseiten. Insbesondere beim iPhone fällt der schwache Akku auf, der erst recht bei exzessivem Spielen in die Knie geht. Zudem verfügen die trendigen Apple-Geräte bekanntermaßen nur über eine Taste, was für das Spielen natürlich eingeschränkte Bedienbarkeit bedingt - zumindest was Knöpfe angeht.

Nokia N-Gage

Als Marktführer auf dem weltweiten Handymarkt hatte auch der finnische Hersteller Nokia ein Handy im Sortiment, das vorrangig als mobile Spieleplattform fungierte. Das N-Gage hat vor seiner Veröffentlichung im Oktober 2003 einige Aufmerksamkeit erlangt, ist den erwarteten kommerziellen Erfolg aber schuldig geblieben. Der Gameboy - Anfang der 2000er die einzige Handheld-Konkurrenz auf dem Markt - war schlichtweg zu etabliert. Für Nokias Multifunktionsgerät wurden im direkten Vergleich zu wenige Spiele entwickelt, die dann auch noch ungleich teurer waren. Aus diesem Grund sattelte Nokia um und verbaute N-Gage ab sofort nur noch als Software.

Da das Unternehmen einen weltweiten Anteil von fast 40 Prozent im Handymarkt hat, spricht die N-Gage-Software auf den Nokia-Handys eine beträchtliche Zielgruppe an. Dank immer fortschrittlicherer Technik in den Mobiltelefonen verbesserte sich stets auch die Spieleerfahrung: Inzwischen sind dreidimensional und detailreich dargestellte Rennspiele und Action-Adventure keine Seltenheit mehr.

Die Handyspiele können über die N-Gage-Plattform mit einem Klick herunterladen werden, ganz einfach über das Mobilfunknetz. Mit der zusätzlichen N-Gage-Funktion namens Arena kann man - ebenfalls über das Handynetz - gegen andere Spieler in aller Welt antreten.

Obwohl Nokia erst vor kurzem das erste Game veröffentlichte, das auf entsprechend ausgestatteten Handys per Bewegungssensor steuerbar ist, kommt die Spiele-Auswahl für Nokia-Geräte insgesamt kaum über die üblichen Handyspielchen hinaus - von innovativen Konzepten wie etwa auf dem Nintendo DS oder dem direkten Handy-Konkurrenten iPhone keine Spur. Darüber hinaus schlagen die N-Gage-Spiele mit saftigen Preisen zwischen sieben und zehn Euro pro Vollversion zu Buche.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(