HOME

Streaming: Drei Millionen Nutzer lassen sich von Netflix DVDs schicken - und haben dafür gute Gründe

Netflix und Videostreaming - diese Begriffe gehören fast untrennbar zusammen. Seinen Anfang hatte Netflix aber als DVD-Versand. Und den benutzen immer noch Millionen von Kunden.

Mit DVDs legte Netflix den Grundstein für den Streaming-Dienst

Mit DVDs legte Netflix den Grundstein für den Streaming-Dienst

Getty Images

Tausende Serien und Filme immer auf Abruf: Mit diesem Prinzip konnte sich der Streaming-König Netflix auch in Deutschland seit dem Start 2014 eine treue Fangemeinde sichern. In den USA begann der Dienst deutlich analoger - und verschickte DVDs per Post. Und auch heute noch lassen sich Kunden von Netflix Filme auf den Silberscheiben nach Hause schicken.

Knapp drei Millionen US-Kunden sollen immer noch regelmäßig die markanten roten Briefumschläge erhalten, das berichtet "Variety" in einem aktuellen Stück zum Netflix-Manager Ted Sarandos. Und das, obwohl Netflix-Chef Reed Hastings bereits bei Sarandos Einstellung 1999 von seinen Plänen schwärmte, in Zukunft die Filme rein über das Internet zu versenden.

Netflix' Traum vom Streaming

"Wir haben nie auch nur eine Minute daran verschwendet, das DVD-Geschäft zu retten", erklärte Sarandos dem Magazin. Er ist als Chief Content Officer für sämtliche Inhalte verantwortlich ist. "Damals sagte Hastings voraus, dass sich die Versandpreise ständig erhöhen, während sich die Internetgeschwindigkeiten alle 18 Monate verdoppeln und dabei im Preis halbieren." Netflix habe nur auf den Moment gewartet, an dem sich die beiden Kurven treffen und Streaming genauso billig würde wie Versand, um dann einzusteigen. 2007 war es soweit.

Seitdem hat sich Netflix massiv verändert. Streaming hatte gegenüber dem Versand einen entscheidenden Vorteil: Netflix konnte genau sehen, welche Nutzer was wie konsumierten. Etwa, dass bestimmte Serien am liebsten an einem Stück weggeschaut wurden. Entsprechend wurde der Katalog angepasst, mit "House of Cards" kam 2013 die erste eigene Serie heraus. Hunderte sollten folgen. Dieses Jahr will Netflix ganze 13 Milliarden Dollar für Eigenproduktionen ausgeben. Doch nicht jeder Kunde freut sich über diese Entwicklung.

Mehr Filme, mehr Gewinn

Denn sie hat auch Nebenwirkungen: Netflix gibt immer weniger Geld für lizenzierte Inhalte aus - und wirft daher immer wieder Filme und Serien aus dem Programm. Und hier kommt der Versand ins Spiel. "Ich kann mir die DVD praktisch sofort schicken lassen, wenn der Film für Heimvideo freigegeben wird. Beim Streaming-Dienst weiß ich nicht mal, ob er überhaupt kommt", beklagt sich ein Nutzer bei Reddit. Auch andere nennen dort die deutlich kleinere Filmauswahl beim Streaming-Dienst als Grund, warum sie immer noch auf die DVD setzen. Schließlich gäbe es dort sämtliche Neuheiten und Klassiker. Andere würden gerne wechseln - haben aber schlicht keine ausreichende Internet-Leitung.

Im selben Abo enthalten sind Streaming und Silberscheibe aber nicht mehr. Seit 2011 sind die beiden Sparten getrennt, der Versand wurde in die - voll zu Netflix gehörende - Seite DVD.com ausgelagert. Und die bringt immer noch gutes Geld. Laut dem letzten Quartalsbericht nahm Netflix mit den DVD-Kunden im Frühjahr gut 53 Millionen Dollar ein - von rund 380 Millionen Gesamtgewinn. Und das, obwohl den 3 Millionen DVD-Kunden 120 Millionen Streaming-Kunden gegenüberstehen. 

 Lange wird das aber wohl nicht mehr so gehen. Alleine im letzten Jahr verlor der DVD-Dienst gut 700.000 Nutzer. Die Zahl der Streaming-Kunden ist im selben Zeitraum um 25 Millionen gestiegen.

Dogs of Berlin
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?