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Einkaufen wie bei Omma: Ich habe bei Rewe mit Paypal gezahlt - und gemerkt, dass ich in der Steinzeit lebe

Im Supermarkt zahlen wir immer noch wie vor 30 Jahren. So richtig aufgefallen ist das Autor Malte Mansholt aber erst, als es plötzlich mal anders ging.

Bargeldlos zahlen Paypal Apple Pay Google

Mit dem Smartphone zu zahlen, ist in Deutschland noch nicht verbreitet - leider (Symbolbild)

Getty Images

Es war einer dieser Abende. Lange gearbeitet, dann noch die Kinder ins Bett gebracht und einen Happen gegessen. Endlich auf der Couch dämmert es mir: Du musst noch einkaufen. Der Kühlschrank ist weitgehend leer, morgen ist Sonntag - und es ist bereits 21:30. Gut, dass die bei uns um die Ecke meist noch bis 23:00 geöffnet haben. Also Stoffbeutel in die Jackentasche gestopft und los. Eigentlich der normale Feierabend-Wahnsinn. Doch dieser Einkauf sollte meinen Blick auf den Supermarkt verändern.

Zunächst ist aber alles ganz normal. Vor der Tür des um die Ecke treffe ich noch einen Arbeitskollegen, der ebenfalls die letzte Runde des Abends macht. Einen kurzen Schnack später im Laden zuerst mal Erleichterung: Weder Gemüse noch Obst sind völlig geplündert, es finden sich sogar noch essbar aussehende Exemplare. Langsam füllt sich der Korb, am Ende ist die Liste abgearbeitet. Nur noch die Kasse und ab nach Hause. Denkste. 

Smartphone ja, Geld nein

Während des überhasteten Aufbruchs war das Wichtigste Zuhause geblieben: das Portmonee. "Kann ich das kurz hierlassen?" frage ich den Kassierer. "Nur, wenn's ganz schnell geht", kommt die verständlicherweise leicht genervte Antwort. "Wann machen Sie den zu?" "Vor zwei Minuten." Autsch. Hin und zurück würden mindestens zehn draufgehen. Während ich überschlage, wo ich sonst noch etwas zu Essen besorgen könnte, kommt vom Kassierer plötzlich die völlig überraschende Frage: "Haben Sie ?"

Bevor ich mich noch fragen kann, seit wann man bei Rewe mit Paypal zahlen kann, sehe ich schon, wie er seine eigene EC-Karte zückt. Er diktiert mir kurz seinen Namen in die Paypal-App und zieht seine Karte durch den Schlitz. Und ich habe im Supermarkt per Smartphone bezahlt.

 

Einkaufen wie bei Omma

Seit der netten Geste des Kassierers am Wochenende sehe ich das Einkaufen nicht mehr mit denselben Augen. Warum genau muss ich eigentlich permanent mein Portmonee in der Tasche herumtragen, wenn das Smartphone nie von meiner Seite weicht? In der U-Bahn, beim Fliegen und bei der DB bin ich längst auf digitale Tickets gewechselt, selbst die Bahncard kann man in der App digital speichern. Im Handel zahlen wir aber immer noch wie vor 30 Jahren, seit die EC-Karte immerhin das Bargeld vom Muss zur Option degradierte.

Klar, mit der Kreditkarte oder den immer beliebteren kontaktlosen Karten hat sich schon etwas geändert, aber eben nur im Detail. Am Ende ist die Frage weiterhin "Bar oder Karte?". Das Portmonee muss trotzdem mit. Von vielen kleineren Läden und Cafes mal ganz zu schweigen, die nur Bargeld akzeptieren. Im Bezug auf Zahlungen ist Deutschland gefühlt immer noch im Mittelalter.

Google Pay fehlt der Schwung, Apple Pay fehlt ganz

In anderen Ländern ist man da schon weiter. In den USA, wo man selbst eine Packung Kaugummi per Kreditkarte zahlt, akzeptieren mittlerweile mehr als die Hälfte der Retail-Geschäfte Zahlungsdienst Apple Pay. In Deutschland ist der noch nicht mal verfügbar, Apple scheint sich nicht mit den Banken einigen zu können. Die Android-Version Google Pay funktioniert zwar bereits. Mangels Werbung dürfte aber kaum ein Besitzer eines Android-Smartphones wissen, dass er an sämtlichen Terminals für kontakloses Zahlen damit seine Rechnungen begleichen kann, ob bei Aldi, Penny oder Kaufhof. Wahrscheinlich nutzt es deshalb auch kaum jemand.. Und ich als iPhone-Nutzer muss währenddessen sehnlichst darauf warten. Nach dem Paypal-Einkauf noch mehr als vorher.

So ganz ohne Portmonee ginge es aber wohl auch mit der Smartphone-Zahlung nicht. Immerhin braucht man auch Personalausweis, Krankenkassenkarte und Führerschein gelegentlich. Und die kann mir leider nicht der Polizist oder die Arzthelferin per Paypal vorstrecken. Aber einen Schritt nach dem anderen.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.