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Jubiläum beim Explorer-Feind: Der Firefox wird zehn

Er ist seit Jahren der Liebling der deutschen Internetsurfer - der Browser Firefox. Vor zehn Jahren brach er das Internet Explorer-Monopol. Die Surfer sind bis vom Feuerfuchs heute begeistert.

Der Browser Firefox in mehr als 80 Sprachen erhältlich und zählt zu den beliebtesten weltweit

Der Browser Firefox in mehr als 80 Sprachen erhältlich und zählt zu den beliebtesten weltweit

Als Firefox vor einem Jahrzehnt an den Start ging, war der Markt der Browser recht übersichtlich: Mehr als 90 Prozent der Internetnutzer ließen sich mit dem Internet Explorer von Microsoft durch das World Wide Web navigieren. Dieses Programm war auf Windows-Rechnern vorinstalliert. Auf die Suche nach einer Alternative machten sich trotz zahlreicher Schlupflöcher für Viren und Würmer nur die wenigsten. Dann kam Firefox und brachte kräftig Schwung in den Markt. Er ist seit Jahren der Liebling der deutschen Internetsurfer.

Die Veröffentlichung der ersten Firefox-Version am 9. November 2004 brachte die Marktmacht des Internet Explorers ins Wanken: Schon nach wenigen Wochen verbuchte Firefox 1.0 mehrere Millionen Downloads. Die frei entwickelte Browser-Alternative der gemeinnützigen Mozilla-Stiftung erfreute sich rasch wachsender Beliebtheit, weil sie als sicherer, schneller und benutzerfreundlicher galt als der Quasi-Monopolist von Microsoft.

Der Name Firefox entstand dabei erst im dritten Anlauf. Ursprünglich hatte das Projekt den Namen Phoenix. Dieser wurde aus markenrechtlichen Gründen verworfen. Und auch die darauffolgende Idee für Firebird zerschlug sich. Letztlich taufte die Mozilla-Stiftung den Browser Firefox - Feuerfuchs, so heißt umgangssprachlich der kupferrote Kleine Panda, der in der Himalaya-Region zu Hause ist. Auch wenn der Kleine Panda eigentlich kein Fuchs ist, zeigt das Firefox-Symbol, wie sich ein Fuchs um die Weltkugel schmiegt.

Sicher und individuell = beliebt

Bei seinen Nutzern punktete der Feuerfuchs schnell mit praktischen Funktionen. Ein Pop-up-Blocker, mit dem lästige Werbefenster ignoriert werden, ein Download-Manager und eine Lesezeichenverwaltung waren in Firefox von Anfang an integriert. Auch die sogenannten Tabs, mit denen sich im selben Fenster mehrere Internetseiten parallel öffnen lassen, gab es damals schon. Und wem die Funktionen nicht ausreichten, konnte bereits vor zehn Jahren über Erweiterungen seinen Browser individuell aufpeppen. Von diesen sogenannten Add-ons sind inzwischen zigtausende verfügbar. Heute ist der Browser in mehr als 80 Sprachen erhältlich.

Auch beim Thema Sicherheit konnte Firefox schnell punkten: Während Microsoft die Weiterentwicklung des Internet Explorers im guten Glauben an die eigene Marktstärke lange schleifen ließ, setzte die Mozilla-Stiftung auf Freiwillige, die den Browser dank seines offenen Quelltextes voranbrachten. "Das quelloffene Entwicklungskonzept trug und trägt maßgeblich zu Innovationen und Verbesserungen bezüglich der IT-Sicherheit bei", erklärt Florian Hillebrand vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Firefox spielte aus seiner Sicht eine "bedeutende Rolle" dabei, das Konzept der sogenannten Open-Source-Software bekannt zu machen.

Google und Bing profitieren mit

Firefox zählt zu den beliebtesten Browsern weltweit, wobei sein Marktanteil zuletzt schrumpfte. In Deutschland verteidigt Firefox laut der Marktforschungsfirma Statcounter seit Jahren den Spitzenplatz, wenn auch mit Einbußen. Hierzulande nutzen demnach gut 40 Prozent Firefox, gefolgt vom Internet Explorer und Google Chrome. In vielen Regionen der Welt ist mittlerweile aber das Konkurrenzprogramm von Google die Nummer eins. Google Chrome wird auch vom BSI empfohlen, weil er in puncto IT-Sicherheit "technisch führend" ist, wie Hillebrand erklärt.

Vor allem der Internetkonzern Google war es, der von dem Schwung profitierte, den Firefox in den Markt der Browser brachte. Doch die Mozilla-Stiftung profitiert auch von Google. Den Großteil seiner Einnahmen erwirtschaftet Mozilla nämlich über Verträge mit Suchmaschinen-Anbietern wie Google, Bing, Yahoo oder Yandex, deren Suchfelder dafür in den Browser integriert werden und Internetnutzer auf ihre Seite führen. Auch von Amazon und Ebay kommt Geld. Allein der Vertrag mit Google spült Mozilla Berichten zufolge jährlich etwa 300 Millionen Dollar in die Kasse. Das Geschäft wurde im Dezember 2011 für mindestens drei Jahre abgeschlossen und könnte also kurz nach den Partys zum zehnten Geburtstag wieder neu geschnürt werden.

ivi/AFP / AFP
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.