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iPhone und Android Corona-Warn-App: Diese Neuerungen kommen in den nächsten Wochen

Wie wirkungsvoll ist die Corona-Warn-App?
Wie wirkungsvoll ist die Corona-Warn-App?
© AVC Photo Studio/Shutterstock.com
Mit der offiziellen Corona-Warn-App soll die Pandemie eingedämmt werden. Bislang gibt es aber einige technische Probleme. Für die kommenden Wochen sind deshalb mehrere Updates geplant.

"Unterstützt uns im Kampf gegen Corona" - mit diesem Slogan wirbt die Bundesregierung für den Einsatz der offiziellen Corona-Warn-App. 22,5 Millionen Menschen hierzulande haben die App bislang auf ihre Smartphones heruntergeladen. Je mehr, desto schneller können Infektionsketten durchbrochen werden. So zumindest die Theorie.

In der Praxis gibt es jedoch immer wieder technische Probleme. Zu wenige Infizierte melden ihr Testergebnis in der App, sodass andere Menschen, die sich zuvor in der Nähe aufgehalten haben, nicht gewarnt werden - und so möglicherweise nichtsahnend weitere Menschen anstecken. Und auch die automatische Aktualisierung im Hintergrund funktioniert bei vielen Nutzer*innen eher schlecht als recht.

Schnellere Aktualisierung und leichtere Meldung

Die Bundesregierung plant deshalb in den kommenden Wochen einige größere Updates für die Corona-Warn-App. Wichtigste Änderung: Die Liste der möglichen Risikokontakte soll nicht nur einmal am Tag, sondern bis zu sechsmal täglich aktualisiert werden. Das berichten unter anderem das Redaktionsnetzwerk Deutschland und die "Bild"-Zeitung. Durch die häufigere Aktualisierung könne die Zeit zwischen dem melden eines positiven Testergebnisses und dem Warnen anderer Nutzer*innen deutlich reduziert werden.

Damit mehr Menschen ihr positives Testergebnis melden, soll dieser Prozess vereinfacht werden. Zudem soll eine Erinnerungsfunktion integriert werden.

Ein weiterer wichtiger Hebel: Die Abstandsmessung via Bluetooth, die auf einer gemeinsam von Apple und Google entwickelten Schnittstelle basiert, wurde optimiert und soll demnächst in die App eingebaut werden.

Bekommt die Corona-Warn-App ein Kontakttagebuch?

Damit die Nutzer*innen die App nicht nur installieren, sondern auch regelmäßig öffnen, möchte das Gesundheitsministerium in der Anwendung weitere Informationen - etwa zum Verlauf der Pandemie in Deutschland - zur Verfügung stellen.

Noch offen ist, ob ein Kontakttagebuch eingebaut wird, wie es viele Virolog*innen fordern. Hintergrund: Sollten Symptome einer Covid-19-Erkrankung auftreten, fällt es Betroffenen oftmals schwer, sich an alle Aktivitäten und Kontakte der jüngeren Vergangenheit zu erinnern. Ein Kontakt-Tagebuch könnte in diesem Fall Abhilfe schaffen und den Gesundheitsämtern die Verfolgung der Infektionsketten erleichtern.

Quellen:Bild, Redaktionsnetzwerk Deutschland

cf

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