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Download von Filmen, Serien und Musik: Was legale Anbieter von kino.to lernen können

Noch immer sind illegale Streaming-Seiten sehr beliebt. Denn viele legale Alternativen sind nicht benutzerfreundlich oder schlicht zu teuer. Die Musikindustrie ist viel weiter.

Von Christoph Fröhlich

Der Kampf gegen Raubkopierer scheint aussichtslos: Seit Jahren versucht die Musik- und Filmindustrie, ihre Rechte zu schützen und illegale Angebote einzudämmen. Bisher vergeblich. Zwar gelang den deutschen Behörden im Juni ein Schlag gegen die Streaming-Seite kino.to - doch die kehrte nach nur einem Monat unter neuem Namen zurück. Seiten wie kino.to bieten nahezu alle Filme und Serien, kostenlos und mit wenigen Mausklicks. Komplette DVDs, Musikalben und Software gibt es dagegen bei den sogenannten One-Click-Hostern: Mit einem Mausklick kann man alles herunterladen, ein Monatspass kostet weniger als zehn Euro. Wer Raubkopien abschwören und auf Nummer sicher gehen will, dürfte schnell enttäuscht werden: Die ehrlichen Angebote sind meist zu teuer und in ihrem Umfang den illegalen Portalen unterlegen.

Legale Filmportale müssen noch aufholen

Viele Filmfans greifen trotz zahlreicher legaler Videodienste auf Streaming-Seiten zurück, um aktuelle Kinofilme oder DVD-Veröffentlichungen zu sehen. Der Anreiz ist nicht nur, dass die Filme kostenlos sind: Sie können auch bequem im Browser geschaut werden, die Auswahl ist riesig. Allein kino.to hatte vor seiner Abschaltung mehr als 23.000 Kinofilme, 2.600 TV-Serien und rund 7.500 Dokumentationen im Angebot. Zum Vergleich: Maxdome, der Videodienst von Pro Sieben und Sat1, bietet gerade einmal 4000 Filme, rund 900 Serien und 5.700 Dokumentationen und Konzerte. Doch es ist nicht nur der Kostenlosfaktor, der die Seiten so beliebt macht. Es ist auch die Art und Weise, wie die Filme angeboten werden. Aktuelle Topfilme werden auf der Startseite angepriesen, detaillierte Filmbeschreibungen geben Hintergrundinformationen zu Produktion und Schauspielern. Einige Seiten erweitern ihr Angebot sogar um zusätzliche Tonspuren, Untertitel, Trailer und Bonusmaterial. Filme können nach Genre, Schauspieler oder Regisseur sortiert werden, ein Smiley-System bewertet die Qualität der Aufnahmen.

Das alles bieten die legalen Angebote von iTunes oder Maxdome nur zum Teil, zudem sind die Preise meist sehr hoch. So bietet iTunes den Blockbuster "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1" in guter Bildqualität, aber nicht in HD, mit deutschem und englischem Dolby-Surround-Ton an. Kostenpunkt: 9,99 Euro. Allerdings bekommt man bei Amazon für 9,95 Euro bereits die Blu-Ray-Version, die mehr Bonusmaterial und wesentlich bessere Qualität bietet. Auch die iTunes-Leihversion für 48 Stunden ist mit 3,99 Euro alles andere als günstig, je nach Videothek zahlt man für den gleichen Film weniger. Auch bei der Auswahl haben die illegalen Plattformen mehr zu bieten. Wer Filme abseits vom Mainstream kaufen will, wird auf iTunes und Co. nur selten fündig.

Teurer Spaß für Serienjunkies

Auch Fans von Fernsehserien müssen auf legalem Weg tief in die Tasche greifen. Zwar können aktuelle Episoden auf iTunes und Maxdome teilweise vor ihrer Fernsehausstrahlung angeschaut werden - das kostet allerdings auch 2,49 Euro pro Folge. Selbst beim Kauf einer ganzen Staffel zahlt man häufig mehr, als die DVDs kosten. So werden für alle 22 Episoden der Erfolgsserie "Two and a Half Men Staffel 7" bei iTunes 39,99 Euro fällig, in HD sogar 49,99 Euro. Zudem hat man nur eine Sprache zur Auswahl. Die zweisprachige DVD hingegen kostet nur 24,99 Euro. Für Fans lohnt es sich also, gleich die DVD zu kaufen, denn die hat nicht nur eine bessere Qualität, sondern kann auch weiterverkauft werden. Allerdings sind die Scheiben unkomfortabler und nehmen mehr Platz weg. Wer unterwegs gerne Serien schaut, muss die DVDs erst mühsam umwandeln. Das dauert lange und setzt ein hohes technisches Verständnis voraus. Digitale Serien sind platzsparend, laufen auf jedem Computer und sind schnell abrufbar.

Wie es richtig geht, zeigt das Videoportal Hulu in den USA: Hier werden die letzten Folgen beliebter Serien wie "Lost", "Prison Break" oder "Family Guy" sowie diverse Filmklassiker angeboten, und das vollkommen kostenlos. Finanziert wird das Konzept mit Werbung. Wer ganze Staffeln sehen will, muss zahlen: Acht Dollar (rund 6 Euro) kostet der Service im Monat, dafür ist das Fernsehen werbefrei, und man erhält Zugriff auf 250 Serien mit mehr als 1000 Staffeln, einige davon sogar in HD.

In Deutschland ist der Dienst allerdings aus Lizenzgründen nicht erreichbar. Wer keine amerikanische IP-Adresse hat, guckt in die Röhre. Allerdings kann man die Sperre mit kostenlosen Anonymisierungsdiensten wie Tor oder Hotspot Shield umgehen, schnellere Übertragungen bieten kommerzielle Angebote wie Cyberghost VPN. Juristisch ist dieses Vorgehen noch völlig ungeklärt. Zwar gibt es hierzulande mit Maxdome ein ähnliches Angebot wie Hulu, das aber vom Preis und von der Auswahl nicht an das Original heranreicht: 10 Euro kostet der Monatspass, dafür erhält man Zugriff auf 120 Serien.

Die Musikindustrie lernt aus ihren Fehlern

Dass Menschen bereit sind, für digitale Produkte zu bezahlen, zeigen Musikportale wie Apples iTunes oder der Amazon Music Store. Rapper Eminem beispielsweise verkaufte eine Million Exemplare seines Albums "Recovery" in den virtuellen Plattenläden. Während die CD-Version im Handel 10,99 Euro kostet, gibt es das digitale Album bei Amazon bereits für 4,89 Euro - eine Ersparnis von 55 Prozent. Wer zudem an Bonustracks interessiert ist, erhält diese nur über das Musikportal iTunes. Wie vielversprechend das Geschäft mit digitaler Musik ist, zeigte jüngst eine PR-Aktion von Amazon: Zum Start des neuen Lady-Gaga-Albums "Born this Way" senkte der Internetriese den Preis auf 99 Cent. Der Ansturm war riesig, die Server brachen zusammen.

Die Musikindustrie scheint aus ihren Fehlern zu lernen. Gut ausgestattete Musikportale, niedrige Preise und eine hohe Benutzerfreundlichkeit sorgen für steigende Umsätze. Ein weiterer Vorteil: Wen nur einzelne Lieder interessieren, kann diese ab 69 Cent erwerben. Außerdem kann man wie im Laden in jedes Lied hereinhören. Nach dem Kauf können die Lieder direkt auf den MP3-Player überspielt werden, das Album-Cover und Songtexte werden automatisch heruntergeladen. Der digitale Plattenschrank kann also auch auf legalem Weg günstig und einfach gefüllt werden.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(