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Facebook nimmt Google ins Visier: PR-Kanone geht nach hinten los

Ein Sprecher einer angesehenen PR-Firma hat angeblich zugegeben, dass Facebook hinter dem Aufruf an Blogger steckt, kritische Artikel über Google zu veröffentlichen.

In der Internet-Branche geht es inzwischen zu wie in den Abgründen des Politikbetriebs: Das Onlinenetzwerk Facebook hat laut einem US-Bericht zugegeben, eine Medienkampagne gegen den Rivalen Google angezettelt zu haben. Dabei ging es ausgerechnet um den Vorwurf, die Privatsphäre der Nutzer zu verletzen - ein Feld, auf dem Facebook in den vergangenen Jahren mit eigenen Problemen für Schlagzeilen gesorgt hatte.

Der Versuch ging nach hinten los, als ein von der renommierten PR-Firma Burson-Marsteller angesprochener Blogger den E-Mail-Wechsel kurzerhand ins Internet stellte. Danach wurde zunächst gerätselt, ob Google-Konkurrenten wie Microsoft oder Apple dahinter steckten. Jetzt schrieb der bekannte #link;http://www.thedailybeast.com/blogs-and-stories/2011-05-12/facebook-busted-in-clumsy-smear-attempt-on-google/;Technologie-Journalist Dan Lyons jedoch#, ein Facebook-Sprecher habe ihm bestätigt, dass das weltgrößte Online-Netzwerk der Auftraggeber gewesen sei.

Zur Begründung für die Aktion hieß es demnach, Facebook sei besorgt über den Datenschutz bei aktuellen Google-Aktivitäten im Bereich sozialer Netzwerke. Zudem missbillige Facebook Googles Versuche, für eigene Dienste auf Daten des Onlinenetzwerks zuzugreifen, zitierte Lyons den Facebook-Sprecher im Onlinedienst "The Daily Beast".

Suchen im Social Circle

In der E-Mail, mit der der Blogger zu einem Artikel bewegt werden sollte, geht es um den Vorwurf, dass Google persönliche Informationen von Millionen Nutzern ohne deren Zustimmung sammele, speichere und auswerte. Stein des Anstoßes ist dabei offenbar eine im Januar 2010 vorgestellte Funktion, die auch das Netz-Umfeld eines #link;http://googleblog.blogspot.com/2010/01/search-is-getting-more-social.html;Nutzers ("Social Circle") von Google-Diensten abbildet#. In der E-Mail bietet die PR-Firma auch Hilfe beim Entwerfen des Artikels sowie der Platzierung in führenden Medien wie der "Washington Post" oder dem populären Onlinedienst "Huffington Post" an.

Zwischen Google und Facebook ist bereits im vergangenen Herbst #link;http://www.stern.de/digital/online/konkurrenz-um-onlinewerbung-google-und-facebook-gehen-aufeinander-los-1623986.html;ein Streit um Nutzerdaten entbrannt#. Google sperrte dem weltgrößten Online-Netzwerk den Zugang zur Auswertung von E-Mail-Adresslisten - um Druck auf Facebook auszuüben und das Unternehmen dazu zu drängen, seine Datenbestände zu öffnen. Facebook bietet Nutzern an, ihre Kontaktlisten bei großen E-Mail-Anbietern wie Yahoo oder Hotmail zu durchsuchen, um schneller ihre Bekannten auch bei dem sozialen Netzwerk zu finden. Bei Googles Mail-Dienst beißt Facebook jedoch auf Granit.

Google könnte unter Druck geraten

Facebook mit seinen inzwischen mehr als 600 Millionen Nutzern wird von Branchenbeobachtern oft als große Gefahr für das Google-Geschäft gesehen. Google verdient sein Geld immer noch hauptsächlich mit Anzeigen im Umfeld von Internet-Suchanfragen. Facebook setzt hingegen auf die Idee der "sozialen Suche", bei der die Meinung von Bekannten eines Nutzers im Vordergrund steht. Kombiniert mit dem erklärten Ziel von Gründer Mark Zuckerberg, das gesamte Leben der Nutzer über Facebook zu vernetzen, könnte das Konzept Google erheblich unter Druck setzen, lautet die Argumentation. Laut Google gibt es bisher aber keine Anzeichen dafür.

Facebook hatte sich in der Vergangenheit selbst #link;http://www.stern.de/digital/online/nach-kritik-von-datenschuetzern-facebook-stoppt-umstrittenen-zugang-zu-adressen-1644496.html;immer wieder den Vorwurf eingehandelt#, zu freizügig mit Nutzerinformationen umzugehen. Seitdem hat das Online-Netzwerk seinen Mitglieder allerdings weitreichende Kontrollmöglichkeiten eingeräumt. Zugleich wurde erst diese Woche eine Datenschutz-Lücke bekannt, über die Werbefirmen jahrelang unter Umständen #link;http://www.stern.de/digital/online/sicherheitsluecke-bei-facebook-die-tuer-stand-die-ganze-zeit-offen-1683702.html;Zugriff auf Nutzerdaten gehabt haben könnten#. Allerdings war die Schwachstelle offenbar nicht ausgenutzt worden.

san/DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.