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Gmail: Google gibt zu: Ja, wir scannen Ihre E-Mails

Google hat seine Nutzungsbedingungen aktualisiert und räumt ein, dass die E-Mails von Gmail-Nutzern ausgewertet werden. Doch dem Unternehmen zufolge profitieren die Nutzer von der Überwachung.

Google scannt die E-Mails seiner Nutzer - und überführte so einen mutmaßlichen Kinderporno-User

Google scannt die E-Mails seiner Nutzer - und überführte so einen mutmaßlichen Kinderporno-User

In der Techbranche war es ein offenes Geheimnis, nun ist es offiziell: Google scannt die E-Mails und Google-Drive-Dokumente aller Nutzer seines Gmail-Dienstes. Das hat der Suchmaschinenanbieter in den neuen Nutzungsbedingungen für den Webdienst eingeräumt, die er am Montag veröffentlicht hat. Derzeit hat Gmail mehr als 500 Millionen registrierte Nutzer. In den vergangenen Monaten beschäftigten sich wiederholt US-Richter mit der Frage, ob Google mit der heimlichen Überwachung von E-Mails die Privatsphäre von Hunderten Millionen Nutzern aushöhlt. Dabei schrammte der Internetriese nur knapp an einer Sammelklage vorbei.

Nun geht Google in die Offensive. In den aktualisierten AGB (derzeit nur auf Englisch) heißt es: "Unser automatisches System analysiert Ihre Inhalte (inklusive E-Mails), um Ihnen relevante Funktionen wie auf Sie zugeschnittene Suchergebnisse, Werbung sowie Spam- und Schadsoftwareerkennung zur Verfügung zu stellen. Diese Analyse findet bei ein- und ausgehenden sowie derzeit im Postfach befindlichen E-Mails statt."

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärte Google-Sprecher Matt Kallman, dass man für die die geänderten Nutzungsbedingungen das Nutzer-Feedback der vergangenen Monate ausgewertet habe. Die zahlreichen Klagen dürften dem Konzern wohl nicht entgangen sein. Durch die Änderungen sollen die Nutzer nun "mehr Klarheit" haben - meint Google.

cf
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.