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Google: Viermal Neues für Sucher und Sammler

Google hat vier neue Produkte veröffentlicht. Der Suchmaschinengigant lässt keinen Trend aus: Diesmal gibt es Funktionen des "sozialen Suchens", des Weitergebens und Verwaltens eigener und fremder Suchergebnisse.

Auf seinem jährlichen Pressetag hat Google neue Produkte vorgestellt, mit denen die Nutzer der Suchmaschine Informationen untereinander austauschen oder vom Wissen anderer profitieren können. Wie der Internet-Suchmaschinenbetreiber mitteilte, sollen "Google Co-op", "Google Desktop 4" und "Google Notebook" den technologischen Fortschritt bei der Suche im weltweiten Datennetz voranbringen und die Bildung von Nutzergemeinschaften unterstützen.

Google Co-op

Bei " Google Co-op " haben Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen die Möglichkeit, die für sie relevanten Internetseiten zu markieren oder Linksammlungen anzulegen, die dann von anderen Nutzern abonniert werden können. So könne etwa ein Doktor die aus seiner Sicht relevanten Seiten zum Thema Arthrose markieren. Damit begibt sich Google auf den Markt des "Social Bookmarking", in dem zurzeit Angebote wie del.icio.us Erfolge feiern. Um Google Co-op zu nutzen, ist eine Registrierung bei Google notwendig. In den vergangenen Monaten hatte Konkurrent Yahoo! sein Angebot verstärkt um Merkmale des "sozialen Suchens" gekümmert, um sich von Google stärker abzuheben.

Google Desktop 4

Der auch in Deutsch erhältliche " Google Desktop 4 " ist eine verbesserte Version des Programms, mit dem der komplette PC eines Nutzers durchsucht werden kann. Hinzu kommt eine Reihe neuer Anwendungen ("Google Gadgets"), um den Desktop nach den Bedürfnissen des Nutzers zu gestalten. Das können Börsenkurse, Nachrichtenticker, Wetterberichte, eine Uhr oder anderes sein. Solche so genannten "Widgets" gibt es schon länger von Drittherstellern, sie werden außerdem ein wichtiger Bestandteil von Windows Vista sein. Google Desktop 4 wird außerdem schnellen Zugriff auf verschiedene weitere Angebote des Suchmaschinen-Riesen wie Google Mail, Google Video oder Google Calendar ermöglichen.

Google Notebook

Das "Google Notebook" (startet nächste Woche) soll als interaktiver Notizblock genutzt werden, mit dessen Hilfe die Nutzer die Ergebnisse ihrer Internet-Recherche zusammenstellen und von jedem beliebigen PC aufrufen können. Dabei können sie ihre Resultate auch anderen zugänglichen machen.

Google Trends

Mit " Google Trends " kann nachvollzogen werden, welche Themen und Ereignisse die Google-Nutzer weltweit bewegen. Mit diesem Instrument können die Nutzer nicht nur herausfinden, was die beliebtesten Suchbegriffe sind, sondern auch, wie sie sich im Lauf der Zeit entwickelt haben und welche Ergebnisse dazu verfügbar waren.

Google profitiert angeblich von mehr Wettbewerb

Google-Chef Eric Schmidt sieht den US-Suchmaschinenbetreiber auf einem Pfad unbegrenzten Wachstums. Derzeit sei das Wachstums-Modell des Weltmarktführers Google auch zeitlich nicht befristet, sagte Schmidt vor Journalisten. Überraschenderweise könnte mehr Wettbewerb - vor allem mit den Rivalen Microsoft und Yahoo - die Preise nach oben treiben und damit seinem Unternehmen mehr Umsatz bescheren. Eine Zunahme an Nutzern, Werbung und Inhalten könnten eine Nachfrage-Spirale in Gang bringen. Verbesserte Suchfunktionen der Konkurrenten und die Zunahme der Suche via Mobiltelefonen könnten dabei zusätzliche Nachfrage schaffen. "Es gibt Platz für den Erfolg von Microsoft, Yahoo und andere", sagte Schmidt.

Google erzielt seinen Umsatz nahezu ausschließlich mit dem Verkauf von Textwerbung entlang der Suchergebnisse. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz des Unternehmens bei rund sechs Milliarden Euro. Der Umsatz für die Web-Suche über das Handy könnte langfristig auf das gleiche Volumen gesteigert werden, sagte Schmidt weiter.

san mit Material von DPA und Reuters

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