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Kolumne: Neulich im Netz: Klar: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Was für ein Jahr! UMTS hat das mobile Telefonieren revolutioniert, die Telekom stellte erstmals Tarife vor, die auch in Seniorenresidenzen verstanden werden, und zum Weihnachtsgeschäft kauften ca. 102 Prozent der deutschen Netznutzer Geschenke via Web.

Was für ein Jahr! UMTS hat das mobile Telefonieren revolutioniert, die Telekom stellte erstmals Tarife vor, die auch in Seniorenresidenzen verstanden werden, und rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft kauften 102 Prozent der deutschen Internetnutzer Geschenke via Web.

Datenschutz wird weiterhin groß geschrieben...

Für den richtigen Hardwarespaß sorgten der nagelneue 20.000 Gigahertz-Prozessor von AMD oder Intel und die standardmäßig in jedem PC steckenden 60.000 Megabyte RAM. So läuft endlich auch Windows XP einigermaßen stabil und sendet zuverlässig intime Nutzerdaten über gern besuchte Pornowebsites und schwarzgebrannte Software an die Microsoft-Zentrale. Datenschutz wird nach wie vor groß geschrieben, weil auch weiterhin Substantiv.

Lügen, die selbst Laien nicht mehr glauben

Apple hat auch irgendetwas auf den Markt gebracht. Aber was, weiß keiner mehr. War auch nicht so wichtig, weil immer noch an OS X gebastelt wird. Dem Betriebssystem, das seit Jahren nun endlich bald alles viel besser und so weiter und so fort. Jetzt als OS X v10.2. Alles gut also. Alles eine Frage des Blickwinkels – oder der Brille. Vorzugsweise rosarot. Und so lügen sich CeBIT und Systems und eine Reihe wirklich unwichtiger Messen das Desaster schön, bis es selbst Laien nicht mehr glauben. Tröstlich: Für 2003 sei noch nichts entschieden, sagen sie alle. Kann besser werden, kann aber auch nicht. Wie üblich.

Die Sonne strahlt über eBay

Doch nicht überall wird Trauer getragen. Über eBay, dem "weltweiten Online-Marktplatz" herrscht wolkenloser Himmel und strahlende Sonne. Rund um den Globus eine Attraktion und auch hierzulande einer der liebsten Surfplätze. Nicht nur, weil es hier etwas billig gibt. Aber auch. Suchen, entdecken, bieten, kaufen, verkaufen. Abenteuer virtuell, ein klein bisschen aufregend obendrein, weil bis zum letzten Augenblick ein anderer ... Wie im richtigen Leben eben, und gerade darum so erfolgreich.

Von schlichter Schönheit

Zugleich aber auch unspektakulär, weil ohne großes Brimborium. Für den virtuellen Basar braucht es keine unglaublich ambitionierten Technologien, er funktioniert auch mit vergleichsweise einfachen Mitteln. Schön, wenn irgendwann auch einmal mit noch schöneren Bildern oder Filmen oder was auch immer. Bis dahin aber kommt man auch so voran. Und diese neue Bescheidenheit steht dem Medium gar nicht mal so schlecht. Die Euphorie ist Geschichte, niemand erwartet mehr Wunderdinge vom Web. Aber immer mehr Menschen entdecken die vielen Vorteile des Internet. Und das ist doch auch schon etwas. Wenn keine Big News für Begeisterung sorgen, dürfen es auch einmal die kleinen Nachrichten sein. Wenn Oma endlich E-Mail kann und der Enkel sich über digitale Post freut, ist das auch fein.

Ansonsten gilt der Satz des längsten Bundestrainers aller Zeiten: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel". Und der musste es schließlich wissen.

Thomas Hirschbiegel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(