OpenOffice-Kooperation Google legt sich mit Microsoft an

Office-Anwendungen sind vor allem die Domäne von Microsoft. Nun bandelt Google mit der Konkurrenz des größten Softwarewareherstellers der Welt an.

Google und Sun Microsystems nehmen die Dominanz von Microsoft-Büroprogrammen ins Visier. Der Betreiber der meistgenutzten Internet-Suchmaschine will die von Sun entwickelte Konkurrenz-Software OpenOffice unterstützen. Das teilten die beiden Unternehmen am Dienstag mit. Im Gegenzug wird Sun die Google-Toolbar, die direkte Suchanfragen über Google ermöglicht, als Option in seine im Internet angebotene Java-Software aufnehmen. Damit könnte das Instrument zehn Millionen Mal häufiger heruntergeladen werden, hieß es.

Das auf einen offenen Programmcode basierende OpenOffice bietet ähnliche Funktionen wie die Microsoft-Office-Programme. Google will bei Verbreitung und Entwicklung des kostenlosen OpenOffice mitarbeiten. Die Office-Programme sind neben dem Betriebssystem Windows die Hauptertragsquelle von Microsoft. Google, die meistgenutzte Internet-Suchmaschine wäre mit seinen Millionen-Nutzern eine wichtige Vertriebsplattform für OpenOffice. Bislang dominiert Microsoft den Markt für Büroprogramme.

DPA DPA

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