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Abzocke: Telefon-Betrüger will 94-Jährigen ausnehmen - und landet beim FBI-Chef

Immer wieder versuchen Betrüger, mit E-Mail- oder Telefonmaschen Unbedarfte auszunehmen. Einem Betrüger wurde nun die falsche Wahl des Opfers zum Verhängnis. Er rief nicht bei irgendeinem 94-Jährigen an - sondern beim ehemaligen Leiter von FBI und CIA.

Für die Betrugsmasche suchen die Täter am liebsten ältere Opfer  (Symbolbild)

Für die Betrugsmasche suchen die Täter am liebsten ältere Opfer  (Symbolbild)

Getty Images

Man kennt die E-Mails: Irgendjemand hat aus irgendeinem Grund große Mengen Geld herumliegen, die er dringend loswerden muss. Einzige Voraussetzung ist eine saftige Vorabzahlung. Immer wieder versuchen Betrüger, auf diese Weise per Mail oder Anruf ihre Opfer um ihr Erspartes zu bringen. Auch William H. Webster bekam solch einen Anruf. Und erwies sich als das denkbar schlechteste Opfer.

Dabei legte der Betrüger gut vor: 15,5 Millionen Dollar sollten der 94-jährige Webster und seine Frau gewonnen haben, sie müssten nur die Steuern von 50.000 Dollar vorab zahlen, versprach der Anrufer. Im Laufe einiger Wochen rief er gleich mehrfach an, wurde zunehmend ungeduldig. Am Ende drohte er den Websters dann völlig offen. Er beschrieb in den Anrufen ihr Haus, drohte damit, es niederzubrennen und sie zu erschießen, wenn er keine 6000 Dollar von ihnen bekämen. Der Anrufer fühlte sich sicher. Selbst CIA und FBI würden ihn nie finden, gab er am Telefon an.

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Falsches Opfer

Das wusste Webster besser. Der Rentner war schließlich nicht irgendwer - sondern hatte in seiner langen Karriere gleich zwei der größten US-Dienste geleitet. Von 1978 bis 1987 war er Direktor der Bundespolizei FBI unter den Präsidenten Carter und Reagan, von 1987 bis 1991 leitete er dann unter Reagan und Bush den Auslandsgeheimdienst CIA. Entsprechend kostete es ihn nur einige Anrufe, um den Erpresser als den Jamaikaner Keniel Aeon Thomas zu identifizieren. Webster hielt Thomas mit Teilzahlungs-Angeboten hin, ab dem zweiten Anruf hörte dann schon das FBI mit.

Für eine Auslieferung waren die Vorwürfe aber nicht ausreichend. Sie war aber auch gar nicht nötig: Als Thomas 2017 für einen Verwandten-Besuch in New York einreiste, wurde er noch am Flughafen festgenommen. Am Freitag wurde er zu fast sechs Jahren Gefängnis verurteilt, danach wird er nach Jamaika abgeschoben. Die Websters waren nicht seine einzigen Opfer: Mehr als 30 Menschen soll er abgezogen haben. Ein 82-Jähriger bezahlte alleine 600.000 Dollar, ein weiterer Mann 87.000 Dollar.
Die genutzte Abzock-Masche ist wegen der großen Beliebtheit in dem afrikanischen Staat als "Nigeria Connection" bekannt. Obwohl es sie seit den 70er Jahren gibt, ist sie immer noch extrem erfolgreich. 2015 hätten US-Amerikaner über dieses Betrugsmodell laut dem FBI 275 Millionen Dollar verloren, berichtet "Ars Technica". 2017 seien es schon 675 Millionen Dollar gewesen. Die Krönung des Betrugs, die Abzocke aus dem Weltall, können sie hier nachlesen.

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Quellen: Washington Post, Ars Technica, CNN

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(