WEBREPORTER Googles süße Geheimnisse


Google - eine der leistungsfähigsten und beliebtesten Suchmaschinen im Internet - zeigt nicht alles, was sie kann. Einige nützliche Features sind versteckt.

Mit der Kombination aus hoher Geschwindigkeit und Treffsicherheit hat sich Google zu einer der am meisten benutzten Suchmaschinen im Internet gemausert. Anstatt sich auf ihrem Erfolg auszuruhen, treiben die Entwickler die Leistungsfähigkeit von Google immer weiter. Durch Kauf des riesigen Newsgroup-Archivs »Dejanews« und dessen Integration in die Google-Datenbank wurden Millionen von Diskussionsbeiträgen durchsuchbar, außerdem erfasst die Suchmaschine inzwischen auch die Inhalte von PDF-Dokumenten. Die neuesten Streiche: Die englischsprachige Google-Site bietet ihre Inhalte nun auch im Katalog-Format nach Yahoo!-Vorbild an. Und Google versucht sich als automatischer Übersetzer ? produziert zurzeit aber noch genauso viel Wortmüll wie der legendäre Babelfish von Altavista.

Google-Suche ohne Google-Seite

Zwei Perlen hält Google noch versteckt, eigentlich kann sie aber jeder nutzen. Da wäre zum einen eine so genannte »Toolbar«. Dabei handelt es sich um einen kleinen Zusatz für den Internet Explorer, der ein Google-Eingabefeld in den Browser einbaut, direkt neben oder unter der Adresszeile. Der Vorteil: Man muss für die Suche nicht mehr die Website aufrufen. Die »Toolbar« befindet sich noch im Beta-Stadium ? also in der letzten Testphase ? funktioniert aber bereits tadellos.

Bilder findet sie jetzt auch

Ganz frisch aus den Labors kommt Googles neueste Fähigkeit: die Bildersuche. Nach Eingabe des Begriffs präsentiert die Suchmaschine Bilder zum Thema sehr übersichtlich ? 20 »Daumennägel« auf einer Seite. Ganz wichtig: Die »Google Image Search« funktioniert zurzeit nur mit der amerikanischen Seite Google.com. Außerdem müssen die Spracheinstellungen auf Englisch geschaltet werden. Diese Einstellungen kann jeder selbst ändern: Rechts neben dem Eingabefeld den kleinen Link »Einstellungen« anklicken und im obersten Menü »English« auswählen. Und dann kann die Fotosafari im Web losgehen.

Ralf Sander


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