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Digitale Begleiter im Test Das ist die beste App für einen sicheren Heimweg

Studentin Wiebke macht sich alleine auf den Weg nach Hause – und testet dabei Companion. Eine App für den sicheren Heimweg. Dazu gibt Wiebke ihre Zieladresse ein und schickt eine Anfrage an ihre Freundin Kathi. Sie soll ihre digitale Begleiterin sein. 
Über Google Maps lässt sich verfolgen, wo Wiebke lang läuft. Falls etwas passiert, kennt Kathi sofort den Standort. Die aus den USA stammende App Companion ist kostenlos herunterladbar, für Android ist die Betriebssprache Deutsch, beim iPhone Englisch. Freunde müssen die App nicht unbedingt selbst besitzen – das ist ein großer Vorteil.
Es gibt Extra- Features wie einen „I feel nervous“-Button, den man betätigen kann, sobald man sich unsicher fühlt. Das wird auf einer Karte gespeichert und an die örtliche Polizei weitergeleitet. Und einen „Call Police“- Button, mit dem sich sofort die Polizei alarmieren lässt.  
Zuhause angekommen, bestätigt Wiebke, dass sie ihr Ziel sicher erreicht hat. Das geht mit einem Klick. 
Die App KommGutHeim funktioniert ähnlich wie Companion. Einziger Nachteil: Die Freunde, die einen begleiten sollen, müssen die Apps besitzen. Die Bedienbarkeit ist aber genauso simpel, die Ortung ist im Vergleich zu Companion aber viel weniger präzise.
Kitestring ist webbasiert und funktioniert sogar ohne internetfähiges Smartphone. Freunde müssen die App nicht besitzen. Aber erst wenn Wiebke sich nach ihrem Heimweg nicht zurückmeldet, wird Kathi darüber informiert und kann sie anrufen. Wo sie ist, weiß Kathi dann nicht. 
Unser Fazit: Die App Companion hat im stern-Test am besten abgeschnitten. Freunde werden vor Antritt des Weges benachrichtigt, sie müssen die App nicht besitzen und es gibt spezielle Extras. Wirklich helfen können die Apps im Notfall nicht. Das eigene Sicherheitsgefühl können sie aber deutlich erhöhen.
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Von Wiebke Wetschera und Katharina Frick

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