VG-Wort Pixel

iPhone 6s, Galaxy S6 und Co. Das sind die besten Smartphones des Jahres


Dieses Jahr sind die Smartphones nicht nur schneller und besser geworden - sondern auch deutlich hübscher. Und das nicht nur im Premium-Bereich. Wir zeigen die besten Smartphones von 2015.

Es war ein hervorragendes Jahr für Smartphones. Denn obwohl es technisch kaum echte Revolutionen gab, haben sich die kleinen Taschencomputer 2015 ein gutes Stück weiterentwickelt. Etwa beim Design: Noch nie gab es so viele, so hübsche Smartphones auf dem Markt, die dann auch noch alle einen eigenen Design-Ansatz haben. Vom Samsung Galaxy S6 Edge mit seinem schicken Kantenschwung, über Googles Nexus 6P mit seinem Periskop-Look bis zum iPhone 6s im bewährt schicken Gehäuse.

Doch auch unter der Haube hat sich einiges getan. Zum einen ist das Niveau der Smartphone-Kameras so sehr angestiegen, dass sich die besten unter ihnen locker mit Kompakt-Knipsen messen können. Bis zu Spiegelreflex-Kamera ist es zwar noch ein Stück, der Durchschnittsnutzer braucht seit diesem Jahr aber kaum noch eine "echte" Kamera.

Zum anderen sind da die immer flotter werdenden Prozessoren. Die sorgen schon in Mittelklasse-Smartphones dafür, dass alles ruckelfrei läuft - auch anspruchsvolle Apps. Während man früher schon mal mehr als 500 Euro auf den Tisch legen musste, um ein Telefon zu erwerben, das wirklich flüssig läuft, ist damit nun Schluss: Die Mittelklasse ist stark wie nie und dürfte den allermeisten Nutzern locker ausreichen.

Schneller, schicker, teurer

Echte Innovation gab es natürlich auch. Mit 3D Touch hat Apple seinem iPhone 6s beigebracht, Druckunterschiede auf dem Display zu erkennen. Der Nutzer kann nun also durch festeres Drücken eine andere Aktion auslösen als durch ein sanftes Streicheln. Tippt er fest auf das Symbol der Kamera-App, öffnet sich ein kleines Menü und bietet an, sofort die Selfiekamera zu starten. Ob sich die neue Bedienmethode im Alltag durchsetzt, muss sich allerdings noch beweisen. Fest steht: Auch die Hersteller von Android-Smartphones sind neugierig geworden. Nächstes Jahr könnte sich dieses Feature auch bei anderen Smartphones finden.

Ein weniger schöner Trend betrifft die Preis-Entwicklung bei Smartphones. In den letzten Jahren rechneten die Hersteller die Preise meisten 1:1 von Dollar in Euro um. Dadurch zahlten die europäischen Kunden zwar etwas mehr, da es sich bei den Dollar-Preisen meist um Netto-Preise ohne Steuern und Gebühren handelt, fielen die Unterschiede aber nicht allzu dramatisch aus. Dieses Jahr kippte die Lage allerdings - zu Ungunsten der Europäer. Weil der Dollar immer weiter zulegt, passen die Hersteller auch die Euro-Preise an. Zum Teil kräftig. Während das Nexus 6P in den USA mit 499 US-Dollar ein Schnäppchen ist, kostet es hierzulande ganze 699 Euro. Das sind satte 770 Dollar. Dasselbe Gerät kostet also das Eineinhalbfache. Bisher sind noch nicht alle Konkurrenten mitgezogen. Die Zeiten günstiger Smartphones könnten hier aber schneller vorbei sein, als den Kunden lieb ist.


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker