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Neues Smartphone LG G4 LG setzt auf Kurven und Leder


Mit dem LG G4 wollen die Koreaner Smartphone-Normen brechen. Darum haben sie ihrem neuen Top-Modell ein Lederkleid und eine leichte Kurve verpasst. Auch technisch kann sich das Gerät sehen lassen.
Von Malte Mansholt

Mit dem LG G4 hat LG sein neues Spitzen-Smartphone vorgestellt. Der Nachfolger des vergangenen Jahres präsentierten LG G3 bricht gleich in mehrerer Hinsicht mit den aktuellen Design-Normen für Smartphones. Statt den Wettlauf um das dünnste Metall-Smartphone mitzumachen, setzt LG auf eine Rückseite aus echtem Leder. Zudem ist es leicht gebogen, wenn auch deutlich weniger als das LG Flex 2. In Kombination mit der Lederrückseite soll es sich auf natürliche Weise an die Hand schmiegen.

Unter der Haube steckt der Sechskern-Prozessor Qualcomm Snapdragon 808, ihm stehen 3 GB Arbeitsspeicher zur Seite. Zusammen befeuern sie das 5,5 Zoll große und mit 2560 x 1440 Bildpunkten aufgelöste QHD-Display. Dank einer neuen Display-Technologie verspricht LG nicht nur ein helleres Display, es soll zudem auch noch mehr Farben und sattere Kontraste bieten. Trotzdem soll es stromsparender sein als bisherige Bildschirm-Technologien. Zusammen mit dem 3000 Milliamperestunden fassenden, austauschbaren Akku soll das LG G4 eine herausragende Laufzeit bieten.

LG G4: Fokus auf die Kamera

Besonderen Wert legt LG zudem auf die verbaute Kamera. Sie besitzt eine f/1,8-Blende und einen Laser-Fokus. Zudem soll sie durch einen 40 Prozent größeren Sensor lichtempfindlicher sein, als die Kamera des Vorgängers. Ein dreiachsiger optischer Bildstabilisator sowie ein Sensor zur Analyse des Farbspektrums vollenden das Kamera-Paket. Auch die Frontkamera hat LG verbessert, sie löst nun mit 8 Megapixeln auf. Zudem soll die Gestenkontrolle für die Aufnahme von Selfies überarbeitet worden sein.

Über das so genannte "Mirror Link" verbindet sich das LG G4 mit bestimmten VW-Modellen. Welche das genau sind und das Feature auch hierzulande funktioniert, ist aber noch nicht bekannt.

LG G4: Verkaufsstart noch unbekannt

Anders als Samsung oder Apple bietet LG weiterhin die Möglichkeit, den Speicher mittels einer microSD-Karte zu erweitern. Bei #link;www.stern.de/digital/telefon/samsung-galaxy-s6-und-galaxy-s6-edge-im-test-2184159.html;Samsungs Galaxy S6# hatte der Wegfall des Speicher-Slots und der nicht mehr tauschbare Akku für Nutzer-Proteste gesorgt.

Das LG G4 klingt wie eine vielversprechende Weiterentwicklung seines ohnehin schon guten Vorgängers. Ob LG seine vielen Versprechen allerdings auch halten kann, wird erst ein Test zeigen können. Wann genau es soweit ist, bleibt noch LGs Geheimnis: Der Verkaufsstart ist wie die genauen Preise noch nicht bekannt.


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