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LG G Flex 2: Warum ist dieses Handy krumm?

Die Technikmesse CES hat ihr erstes Smartphone-Highlight: Das G Flex 2 von LG hat ein krummes Gehäuse und ist damit ein echter Hingucker. Doch wozu braucht man ein gebogenes Handy?

Von Christoph Fröhlich

Das G Flex 2 von LG hat eine Top-Ausstattung

Das G Flex 2 von LG hat eine Top-Ausstattung

Mit dem ersten biegbaren Smartphone, dem G Flex, sorgte LG im vergangenen Frühjahr für Aufsehen. Optisch war das Bananenhandy definitiv ein Hingucker, überzeugen konnte es aufgrund des hohen Preises und der vergleichsweise mageren Ausstattung aber nicht. Zudem fragt man sich bis heute, wozu man eigentlich genau ein krummes Handy-Display braucht - dazu später mehr.

Mit dem G Flex 2 hat LG nun auf der CES den Nachfolger vorgestellt, der in jeder Hinsicht besser sein soll. Wir sagen, was das Smartphone kann und in welcher Hinsicht es sich vom Vorgänger unterscheidet.

Endlich ein kleineres Display

Einer der größten Kritikpunkte des ersten G Flex waren die riesigen Abmessungen. Mit seinem 6-Zoll-Display war das G Flex für viele Hände einfach zu groß. Das Nachfolgemodell wurde nun auf immer noch beachtliche, aber deutlich handlichere 5,5 Zoll (rund 14 Zentimeter) geschrumpft. Die Auflösung steigt von mageren 1280 x 720 Pixeln auf 1920 x 1080 Pixel, das G Flex 2 stellt nun also Filme in Full-HD-Qualität dar. Ein längst überfälliger Schritt.

Auch an der sonstigen Ausstattung gibt es nichts zu meckern: Der 64-Bit-Prozessor Snapdragon 810 ist pfeilschnell und dürfte bei keiner App ins Schwitzen kommen. Ihm stehen zwei Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite. Die Hauptkamera auf der Rückseite ist wie beim G3 mit einem Laserfokus ausgestattet. Er misst die Entfernung zum Objektiv, wodurch die Kamera in Sekundenbruchteilen fokussiert - selbst im Dunkeln stellt die Kamera dann problemlos scharf.

Warum ist das Display krumm?

Mit 149 x 75 x 9,4 Millimetern ist das G Flex in etwa so kompakt wie das bisherige LG-Flaggschiff G3. Und warum nun die Krümmung? "Weil es schöner ist", sagte Ramchan Woo, der bei LG für die Entwicklung des innovativen Smartphones verantwortlich ist, dem Technikportal "The Verge". Zudem soll das krumme Design des G Flex 2 das Mikrofon dichter an den Mund rücken, wodurch ein besserer Klang erreicht wird, da es störende Hintergundgeräusche minimiert. Ein wirklich schlagkräftiges Kauf-Argument für ein krummes Display ist aber auch das nicht.

Die selbstheilende Beschichtung, die angeblich Kratzer ausmerzen soll, überzeugte uns beim Vorgänger nicht - hier verspricht LG Besserung. Kleine Kratzer sollen innerhalb von zehn Sekunden wieder verschwinden. Das neue G Flex sei zudem deutlich robuster und flexibler als der Vorgänger, behauptet Woo - und prompt setzte er sich zur Demonstration auf das Handy, um es dann ohne sichtbare Schäden wieder aus der Hosentasche zu ziehen.

Marktstart Ende Januar in Korea

Als Betriebssystem läuft Android 5.0 Lollipop, das von LG mit der hauseigenen Nutzeroberfläche modifiziert wurde. Die wirkt sehr aufgeräumt und nicht so überfrachtet wie etwa bei Samsungs Galaxy S5. Das Layout orientiert sich am Flat-Look, wie man ihn von Windows Phone und Apples iOS 8 kennt. Zudem gibt es ein paar spannende Funktionen, so kann man etwa die Höhe der Tastatur anpassen oder das Handy mit einem Klopfmuster auf dem Display entsperren.

Das G Flex 2 erscheint Ende des Monats in Südkorea. Wann das Gerät in Deutschland in den Handel kommt, ist derzeit nicht bekannt.

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Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.