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Präsidententochter: Ivanka Trump spricht über die Zukunft der Arbeit – und erfindet Xing und das Zeugnis

Dass Ivanka Trump bei der Technikmesse CES auftreten sollte, sorgte für Schlagzeilen. Auf der Bühne sprach sie über die Möglichkeiten, mehr Jobs zu schaffen und hatte überraschende Vorschläge.

Auf der CES sprach Ivanka Trump über die Zukunft der Arbeit

Auf der CES sprach Ivanka Trump über die Zukunft der Arbeit

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Ivanka Trump und Jobs in der Technologie-Branche – das passt nicht so recht zusammen. Entsprechend negativ fiel das Echo aus, als die Tochter des US-Präsidenten als Sprecherin auf der aktuell stattfindenden Technik-Messe CES angekündigt wurde. Doch Trump, die ihrem Vater als Beraterin zur Seite steht, hatte tatsächlich etwas zum Thema zu sagen. Ihre Ideen dürften vielen aber bekannt vorkommen.

So hatte Trump einen Gedankenblitz, wie Unternehmen bei der Bewerbung Arbeit abgenommen werden könnte: "Warum gibt es keine Möglichkeit, seinen Schulabschluss verifiziert bei sich zu haben? So ließe sich verhindern, dass Arbeitgeber bei der Schule anrufen müssen, um zu fragen, ob man diese tatsächlich besucht hat. Das wäre verifiziert." Trumps Idee bezog sich zwar auf eine digitale Variante. Dass man aber auch in den USA ein beglaubigtes Papier-Zeugnis mit zum Bewerbungsgespräch bringen kann, scheint sie verdrängt zu haben.

Neuerfindung Job-Netzwerk

Auch die zweite große Idee dürften die meisten Arbeitnehmer schon mal gehört haben. So sollen die Arbeitssuchenden eine Möglichkeit bekommen, ihre Qualifikationen digital zu listen - und passende Job-Angebote zu bekommen. "Wäre es nicht großartig, wenn Jobs in der Umgebung, die zu den eigenen Fähigkeiten passen, per Push auf dem Handy landen würden? Das ist nicht schwer umzusetzen – es hat bloß noch keiner getan." Das würden das Business-Netzwerk Xing und das US-Äquivalent Linked.In vermutlich anders sehen.

Eine Idee klingt aber tatsächlich spannend: Trump schlägt vor, dass gelernte Fähigkeiten wie Lebensrettungstraining als Rettungsschwimmer ähnlich wie Gesundheitsdaten in einer zentralen Akte gesammelt werden, auf die man als Arbeitnehmer zugreifen kann. "All das müsste katalogisiert und gesammelt werden, um so das Individuum zu stärken, statt in den Personalabteilungen der einzelnen Unternehmen herumzugammeln." Wie das "Resümee der Zukunft" vor möglichem Missbrauch der Daten oder Manipulation geschützt werden, verriet Trump aber nicht.

Auch für die große Herausforderung durch die Automatisierung hat sie wenige Antworten. Zwar äußert sie Unverständnis, dass sich Firmen über Fachkräftemangel beschweren, gleichzeitig aber geringqualifizierte Jobs abbauen. Eine andere Lösung als Umschulungen hat sie aber nicht. An die müsse man sich aber gewöhnen. "Es wird normal werden, mehrfach im Leben neue Fähigkeiten lernen zu müssen."

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Werbeveranstaltung für die Politik des Papas

Als Sprecherin zum Job der Zukunft war Trump nicht zu Unrecht umstritten. Sie hat keine Erfahrung in der Tech-Branche, verbrachte weniger als ein Jahr als Angestellte in der freien Wirtschaft: Seit 2005 arbeitet sie im Unternehmen ihres Vaters, betreibt nebenbei eigene Schmuck- und Modefirmen. Und auch auf der Bühne war sie klar die Botschafterin ihres Vaters. Ein guter Teil des Gesprächs mit dem CES-Chef Gary Shapiro nahm der Lob für die "großartige" Wirtschaftspolitik der Trump-Regierung ein.

mma
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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?