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Zeitschrift "Connect": Mobilfunk-Netze im Test: O2 holt auf - doch der Abstand bleibt groß

Jedes Jahr testet die Fachzeitschrift "Connect" die Netze der Mobilfunkanbieter. Vor allem Telefónica kann sich überraschend steigern - patzt aber in wichtigen Kategorien. 

Schlechter Empfang ist in Großstädten kaum noch ein Problem - auch nicht bei O2

Schlechter Empfang ist in Großstädten kaum noch ein Problem - auch nicht bei O2

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Wie gut sind die Netze von Telekom, Vodafone und Telefonica? Diese Frage stellt sich die Zeitschrift "Connect" stets zum Ende des Jahres. Und seit dem Zusammenschluss mit E-Plus muss vor allem O2 sich immer wieder vor dem Ergebnis fürchten. Nun steht fest: Die Telefonica konnte sich mächtig steigern. Von der Qualität der Konkurrenten ist sie aber immer noch weit entfernt. 

Die größte Schwäche bleibt

Die Achillesferse bleibt bei allen Anbietern die Gleiche: Nachdem Minister Altmaier vor wenigen Tagen zu Protokoll gab, dass er sich für das deutsche Mobilfunknetz im Zug und bei Autofahrten schämt, gibt ihm der Connect-Test recht. Verbindungsabbrüche, fehlgeschlagene Downloads und Funklöcher: In der Bahn und auf der Landstraße kann weiterhin keiner der Anbieter voll überzeugen. Besonders O2 schwächelt. Die beste Verbindung bietet hier die Telekom, doch auch dort gibt es noch deutlich Luft nach oben.

In den Städten dagegen sieht das Bild schon differenzierter aus. Die Telekom, eigentlich der Anbieter mit der besten Sprachqualität, wird in diesem Punkt in den Fußgängerzonen von Vodafone überholt. Auch O2 kann in großen Städten sowohl bei Telefonaten als auch bei den mobilen Daten punkten und zieht bei den Datenverbindungen sogar fast mit Vodafone gleich. In kleineren Städten wird es aber schon schwieriger. Hier kämpft vor allem das O2-Netz mit längeren Aufbauzeiten und verringerter Sprachqualität. 

Die Telekom bleibt vorne

Bei der Rangfolge tut sich jedenfalls nichts: Wie in den letzten sieben Jahren sichert sich die Telekom souverän den ersten Platz. "Sehr gut" ist das D-Netz, attestiert "Connect". Ob bei Daten oder Telefonie: Die Telekom liefert das beste Ergebnis, sogar eine leichte Steigerung zum ohnehin guten Vorjahr ist drin. Insgesamt gibt es die Schulnote 1,3. Ein starkes Ergebnis.

Etwas weniger gut schneidet Vodafone ab: Im Vergleich zum letzten Jahr hat der Provider sogar einige Punkte verloren. Laut "Connect" liegt das aber daran, dass die Testverfahren immer weiter verschärft werden. Nach Angaben des Magazins dürfte die Leistung ungefähr gleich geblieben sein, eine Steigerung gab es aber wohl nicht. Immerhin reicht es noch für eine "gute" Gesamtnote (Schulnote 1,8).

Da kann die Telefónica trotz Steigerungen noch lange nicht mithalten. Zwar hat sie das beste Ergebnis seit dem Zusammenschluss von O2 und E-Plus, mit der Gesamtnote 3,1 ist das Ergebnis aber nur "befriedigend". Vor allem das schwache Netz in kleinen Städten und auf dem Land hat O2 die Note verpatzt, in den Großstädten gab es dagegen spürbare Verbesserungen. Das war letztes Jahr noch deutlich anders. Zu einem ähnlichen Schluss kam letzte Woche auch schon ein Test von "Chip". Hier erfahren Sie mehr.

So testet "Connect"

Für den Netztest legte "Connect" gemeinsam mit den Partnern von P3 große Strecken mit dem Auto, der Bahn und zu Fuß in ganz Deutschland zurück. Dabei arbeiteten präparierte Smartphones Test-Anrufe und Daten-Abrufe ab. Zusätzlich konnten Nutzer über eine App die Leistung auf ihren Geräten messen und erlaubten so einen differenzierteren Blick auf die Leistungsfähigkeit der Netze. Die Nutzerdaten machten 15 Prozent des Ergebnisses aus, die übrigen 85 Prozent stammen aus den "Connect"-Messungen. Daten und Telefonie flossen im Verhältnis 60:40 ein.

Den vollständigen Test finden Sie hier: https://www.connect.de/netztest/ 

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Perfekt platziert  Die richtige Position des Routers und die Ausrichtung seiner Antennen können Wunder wirken. Versuchen Sie daher ruhig unterschiedliche Aufstellorte. Zudem kann es helfen, den Router etwas erhöht an der Wand aufzuhängen. 

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.