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Smartphone laden in 60 Sekunden: Forscher entwickeln neuen Wunder-Akku

US-Forscher haben einen Akku entwickelt, der die Smartphone-Welt revolutionieren soll: Er ist knickbar, extrem ausdauernd und lässt sich in nur 60 Sekunden aufladen.

Von Christoph Fröhlich

Leere Smartphone-Akkus - das muss bald nicht mehr sein.

Leere Smartphone-Akkus - das muss bald nicht mehr sein.

Ist das der Durchbruch bei mobilen Akkus? Forscher der renommierten Stanford University haben einen neuen Typs an Aluminium-Batterien erfunden, der die Leistung gängiger Lithium-Ionen-Akkus bei Weitem übersteigen soll. Bei der neuen Batterie besteht die Anode aus Aluminium, die Kathode aus Graphit. Als Elektrolyt wird ein spezielles Salz genutzt, das bei Zimmertemperatur flüssig ist.

Diese Kombination bietet mehrere Vorteile: Zum einen lässt sich der Akku sehr schnell laden, eine Batterie in Größe eines Smartphone-Akkus ist in 60 Sekunden aufgeladen. Die Batterien seien zudem günstig in der Herstellung und hätten eine lange Lebensdauer, schreibt der britische "Guardian".

Langlebig und ungefährlich

Ausdauernd ist die neue Wunder-Batterie auch noch: In einem Test überstand der Akku mehr als 7500 Ladezyklen, ohne nennenswert an Kapazität zu verlieren. Zum Vergleich: Ein herkömmlicher Lithium-Ionen-Akku, wie er in den meisten Smartphones verbaut ist, verliert bereits nach rund 1000 Ladezyklen an Kapazität.

Ein weiterer Vorteil: Der Akku ist elastisch. Er kann problemlos gebogen und gefaltet und in völlig neuen, flexiblen Geräten verbaut werden. Das wirkt sich auch positiv auf die Sicherheit aus: "Unsere neuen Akkus geraten nicht in Brand, selbst wenn man sie durchbohrt", erklärt Hongjie Dal, Chemieprofessor an der Stanford University. Wird bei einem Lithium-Ionen-Akku das Gehäuse zerstört, kann das für den Nutzer lebensgefährlich werden. Immer wieder kommt es zu explodierenden oder brennenden Akkus.

Der große Wermutstropfen: Die angebliche Wunder-Batterie ist noch lange nicht serienreif. Bislang schafft sie nur eine Spannung von 2 Volt, für ein Smartphone oder gar einen Laptop reicht das nicht aus. Ein Lithium-Akku produziert etwa eine doppelt so hohe Spannung.

Doch schon jetzt wäre der Aluminium-Akku eine Alternative zu Einweg-Batterien: "Millionen von Verbrauchern nutzen 1,5-Volt-AA- und AAA-Batterien. Unsere wiederaufladbaren Aluminium-Akkus erzeugen ungefähr 2 Volt. Das ist mehr, als je zuvor mit Aluminium erzielt wurde." Mit einem neuen Kathodenmaterial wollen die Forscher nun die Energiedichte und die Spannung erhöhen.

Sind diese Batterien die Zukunft?

Jeden Tag an die Steckdose, die Akkuladung reicht kaum bis zum Abend: Die herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien in Smartphones haben längst ihre Grenzen erreicht. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Forscher aus Stanford nicht die einzigen sind, die nach der Batterie der Zukunft suchen. Das sind drei weitere spannende Technologien, an denen derzeit gearbeitet wird.

Batterien aus Kohlenstoff-Nanoröhren

Ein vielversprechender Ansatz sind modifizierte Lithium-Batterien, bei denen die Elektrode aus Kohlenstoff-Nanoröhren besteht. Damit ist es Wissenschaftlern möglich, 70 Prozent des Akkus in nur zwei Minuten aufzuladen. Andere Forscher experimentieren zudem mit Silizium. Mit dieser Technik reduziert sich nicht nur die Aufladezeit, auch die Anzahl der Ladezyklen wird erhöht. Durch die gleiche Energiedichte ändert sich die Akkulaufzeit allerdings nicht - Smartphones müssen auch mit diesen neuen Akkus jeden Tag, wenngleich auch ungemein kürzer, an die Steckdose.

Schwefel-Batterien

Ein weiterer hoffnungsvoller Kandidat für die Batterie der Zukunft sind schwefelbasierte Akkus. Kommerzielle Varianten dürften doppelt so viel Energie speichern können wie eine herkömmliche Lithium-Ionen-Batterie, in einigen Experimenten konnten Forschar gar fünfmal mehr Energie pro Gramm unterbringen. Der Haken: Batterien in Größe eines Smartphone-Akkus gibt es noch nicht, die Premiere wird es wohl 2016 in einem Elektroauto geben.

Metall-Luft-Batterien

Bei diesem Batterietyp werden die aus Kohlenstoff bestehenden Kathoden durch Sauerstoff ersetzt. Dadurch wird Gewicht eingespart, was die Energiedichte erhöht. In einem Versuch des Herstellers Tesla konnte ein Elektroauto 1800 Kilometer mit einer einzigen Akkuladung fahren. Derzeit krankt die Technik aber noch an der geringen Lebensdauer der Batterien, außerdem sind sie schwer wiederaufzuladen.

Längere Laufzeit: 14 simple Akku-Tricks: So hält das iPhone länger durch
Trick 3: Schnelleres Laden  Die meisten Apple-Fans besitzen mehr als ein Gerät aus Cupertino. Falls Sie also neben dem iPhone auch ein iPad Ihr Eigen nennen, gibt es eine besonders schnelle Lademethode: Nutzen Sie statt des iPhone-Netzteils das des iPads. Dank der höheren Stromstärke lädt das iPhone deutlich schneller. Die aktuelle Generation lässt sich mit einem Mac-Netzteil und passendem Adapter sogar noch schneller laden. Uneingeschränkt ist das aber leider nicht zu empfehlen: Der Akku leidet auf Dauer und hält mit der Zeit kürzer durch.

Trick 1: Schnelleres Laden Die meisten Apple-Fans besitzen mehr als ein Gerät aus Cupertino. Falls Sie also neben dem iPhone auch ein iPad Ihr Eigen nennen, gibt es eine besonders schnelle Lademethode: Nutzen Sie statt des iPhone-Netzteils das des iPads. Dank der höheren Stromstärke lädt das iPhone deutlich schneller. Uneingeschränkt ist das aber leider nicht zu empfehlen: Der Akku leidet auf Dauer und hält mit der Zeit kürzer durch.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.