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Stiftung Warentest: Warentest: 130-Euro-Smartphone schneidet so gut ab wie das iPhone XS - das steckt dahinter

Stiftung Warentest hat sich zum Ende des Jahres 21 aktuelle Smartphones ins Labor geholt. Das Ergebnis: Diverse Billig-Geräte schneiden so gut oder gar besser ab als die aktuellen iPhones. Doch sind sie wirklich gleichwertig?

Die iPhones gibt es nun wieder in Gold.

Die iPhones gibt es nun wieder in Gold.

Was macht ein gutes Smartphone aus? Diese Frage wird wohl jeder anders beantworten. Viele Menschen dürften Wert auf eine gute Kamera legen, anderen ist die Akkulaufzeit, das Design oder die Bediengeschwindigkeit am wichtigsten. Man setzt halt unterschiedliche Prioritäten. Die der Stiftung Warentest haben nun beim jüngsten Smartphone-Test zu einem skurrilen Ergebnis geführt.

21 aktuelle Smartphones traten dort gegeneinander an. Unter anderem Spitzen-Modelle wie das Galaxy Note 9 oder die neuen iPhone-Modelle XS, XS Max und XR. Doch statt sich wie in den meisten anderen Vergleichen den Spitzenplatz zu ergattern, landeten Apples Spitzenmodelle deutlich weiter hinten als erwartet - und teils auf dem Niveau von Billig-Geräten.

TV-Geräte im Test: Warentest prüft Riesen-TVs: Gute 65-Zöller gibt es schon für 800 Euro
LG C8

Der Testsieger: LG C8

Der klare Testsieg geht an LG. Das fängt schon beim Wichtigsten an: dem Bild. Der C8 in 65 Zoll ist das einzige Gerät im Test, dessen Display als "sehr gut" bewertet wird. Auch beim Ton und der Vielseitigkeit kann der OLED-Fernseher Bestnoten abstauben - und erreicht so ein "sehr gutes" (1,5) Gesamtergebnis. Das Manko ist der Preis. Der C8 ist nicht unter 2100 Euro zu bekommen.

Hersteller

iPhone XS auf Niveau mit Galaxy J6

Vor allem das iPhone XS schnitt regelrecht mies ab. Trotz seines hohen Preis von mindestens 980 Euro landete es nur auf dem 10. Platz - gleichauf mit dem Samsung Galaxy J6, das es aktuell ab 130 Euro zu kaufen gibt. Das Moto G6 Plus von Motorola schneidet gar besser ab als das iPhone - obwohl es mit einem Preis um 200 Euro nur ein Fünftel kostet.

Der einfache Grund: Das iPhone konnte im Falltest nicht überzeugen, mehrere Geräte gingen im Test zu Bruch. "Ausreichend" beurteilte die Stiftung Warentest die Stabilität des iPhones daher - und wertete die Gesamtnote auf eine 2,5 ab. Damit liegt es deutlich hinter dem günstigeren iPhone XR, das mit teils schwächerer Technik und entsprechend schlechteren Teilnoten trotzdem eine Gesamtnote von 2,0 und damit den zweiten Platz erreicht.

Welche Note es ohne die Abwertung gegeben hätte, verrät Stiftung Warentest nicht. Zur Orientierung: Das iPhone XS konnte in den Rubriken "Internet und PC", "Handhabung" und "Kamera" die beste Leistung im Test vorweisen. Das technisch gleiche iPhone XS Max erreicht mit weitgehend identischen Teilnoten, aber etwas geringerer Abwertung mit einer Wertung von 2,3 immerhin den vierten Platz.

Jeder hat eigene Prioritäten

Der Test zeigt ein grundsätzliches Problem: Das Ergebnis eines solchen Tests ändert sich, wenn man die Gewichtung der Rubriken verschiebt. Bei Stiftung Warentest ist die Gesprächsqualität bei Telefonaten etwa genauso wichtig wie die Kameras. Beide tragen 15 Prozent der Gesamtnote bei. Die Bildqualität des Displays dagegen, ein Punkt bei dem besonders die Premium-Geräte punkten können, ist nur eine Teilnote der Rubrik  "Handhabung". Die Rechenleistung der Geräte - bei der zwischen Galaxy J9 und dem iPhone XS Welten liegen - fließt genauso wenig in den vorliegenden Test ein, wie die Verarbeitung und hochwertigere Materialien.

Um mit diesen Testergebnissen also herauszufinden, welches Smartphone das beste für die eigenen Bedürfnisse ist, müsste man eigentlich die Ergebnisse im Detail betrachten und nach den eigenen Vorlieben gewichten. Wer Stabilität und Telefonate als wichtigste Features eines Smartphones empfindet, könnte die Einschätzung der Stiftung Warentest teilen. Sind einem aber das Display und die Kamera viel wichtiger, muss man sich eher an diesen Rubriken orientieren.

Warentest kennt das Problem

Der Stiftung Warentest ist dieses Dilemma durchaus bewusst. "Das Einsteigermodell kann natürlich nicht mit der technischen Ausstattung der iPhones mithalten"; heißt es dort über das Galaxy J6. Trotzdem erhält es wegen der Priorisierung der Rubriken am Ende dieselbe Note.

Interessant ist dieses Ergebnis auch, weil das Galaxy Note 9 - mit der Note 1,8 Testsieger und bestbewertetes Smartphone bislang - gerade in seinem Falltest überzeugen konnte. Bei verschiedenen anderen Tests anderer Internetseiten kam aber gerade dieses Gerät als besonders brüchig weg. Stiftung Warentest prüft die Stabilität, indem es die Geräte immer wieder in einer Trommel abstürzen lässt. Bei der Bewertung wird auch berücksichtigt, ob die Geräte mit einer Hülle geliefert werden und dadurch mehr aushalten. Genau das ist bei den iPhones nicht der Fall. Ob sie das gleichwertig mit dem Galaxy J6 macht, muss dann jeder selbst entscheiden.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr auf test.de.

Reportage: So sieht es im geheimen Prüflabor der Stiftung Warentest aus



Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.