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Betreff: "Konto abgelaufen": Diese Whatsapp-Mail stiehlt Ihre Kredikartendaten

Mit einer E-Mail werden Whatsapp-Nutzer aufgefordert, ihre Jahresgebühr zu bezahlen. Das kann teuer werden.

Ein Mann schaut erschrocken auf sein Smartphone

Wer die vermeintliche Whatsapp-Mail erhält, sollte bloß nicht den Link öffnen

Auf deutschen Smartphones hat Whatsapp längst die SMS abgelöst. Von Schülern bis zu ihren Großeltern nutzt beinahe jeder den Messenger. Kein Wunder, dass auch Kriminelle ihn längst im Visier haben. Eine aktuelle E-Mail fordert etwa auf, das Abo zu verlängern - und könnte Hereingefallene teuer zu stehen kommen.

Denn natürlich stammt die Nachricht mit dem Betreff "Ihr Konto ist abgelaufen" gar nicht von Whatsapp, trotz des vermeintlichen Absenders "info@whatsapp.de". Das berichtet der Verein "Mimikama". Auf den Spam-Filter kann man sich aber leider nicht verlassen: Die Nachricht ist als Text in ein Bild eingebaut und kann deswegen nicht auf ihren Inhalt analysiert werden. So schmuggelt sie sich ins Postfach der arglosen Nutzer.

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Whatsapp-Abo läuft nie aus

Alleine an zwei Details kann man die Nachricht aber schnell als Fälschung erkennen: Zum einen benötigt der Messenger bislang gar nicht die Mail-Adressen seiner Kunden und kontaktierte sie nicht auf diesem Weg. Erst seit kurzem kann man Whatsapp für die Authentifizierung in zwei Schritten seine Mail-Adresse mitteilen. Zum anderen kann das Whatsapp-Abo gar nicht ablaufen - weil der Messenger seit über einem Jahr überhaupt keine Gebühren mehr verlangt. Seitdem sind alle Accounts auf Lebenszeit gültig.

Klickt man trotzdem auf den Link in der vor Rechtschreibfehlern nur so strotzenden E-Mail, landet man auf einer tatsächlich halbwegs authentisch aussehenden Webseite. Dort kann man dann das Jahres-Abo für Whatsapp für 89 Cent buchen, für drei und fünf Jahre gibt es großzügigerweise gleich Rabatte.

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Es geht um die Kreditkarte

Dann kommt aber das wichtigste Feld: Die Opfer sollen brav ihre Kreditkartendaten angeben. Was mit denen dann passiert, kann sich jeder vorstellen. Egal, ob sie nun in Börsen im Darknet verschachert oder von den Betrügern gleich selbst genutzt werden; teuer wird es wohl allemal. Seine Daten sollte man deshalb natürlich nicht eintragen.

Auch wenn die Masche per Mail sicher ihre Opfer findet, waren in letzter Zeit bei den Kriminellen Kettenbriefe direkt bei Whatsapp deutlich beliebter. Warum das so ist und wieso man die Gefahr nicht unterschätzen sollte, erklären wir in diesem Artikel.

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Fotos, Links und Dokumente wiederfinden  Verschickte Links wiederzufinden, geht bei Whatsapp ganz schnell. Wählen Sie den entsprechenden Chat und tippen Sie oben auf die Kontakt- oder Gruppeninfo. Unter dem Reiter "Medien, Links und Doks" finden Sie sämtliche Bilder, Videos, Links und Dokumente, die auf diesem Gerät über den Chat versandt wurden.

Fotos, Links und Dokumente wiederfinden

Verschickte Links wiederzufinden, geht bei Whatsapp ganz schnell. Wählen Sie den entsprechenden Chat und tippen Sie oben auf die Kontakt- oder Gruppeninfo. Unter dem Reiter "Medien, Links und Doks" finden Sie sämtliche Bilder, Videos, Links und Dokumente, die auf diesem Gerät über den Chat versandt wurden.

mma
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