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ADAC-Test Skibrillen: Durchblick bieten nur die Teuersten

Der ADAC hat Skibrillen für Brillenträger getestet. Das Ergebnis ist verheerend: Nur die beiden teuersten Modelle werden empfohlen. Alle anderen beschlugen so sehr, dass keine Wertung möglich war.

Von Gernot Kramper

Schlechte Sicht gilt als eine der Hauptursachen für Ski-Unfälle. Um bei beißender Kälte, Nebel oder Schneefall noch etwas sehen zu können, benötigt man ein gute Skibrille. Brillenträger sind besonders gehandicapt. Der ADAC hat elf Skibrillen getestet, die ausdrücklich für Brillenträger empfohlen werden. Das Ergebnis ist fatal: Alle neun Testkandidaten, bei denen die „normale“ Brille unter der Skibrille getragen werden soll, sind durchgefallen. Unter schlechten Wetterbedingungen beschlagen die Gläser der Sehbrille. Die Sicht ist dann gleich null.

Offenbar liegt das Versagen am System. Empfohlen wurden nur zwei Skibrillen mit sogenannten Clip-in-System. Hier wird auf die Alltagsbrille verzichtet. Diese Brillen besitzen einen festen Einsatz für eigene optische Gläser. Diese Linsen kann man schon ab 20 Euro anfertigen lassen. Die mit "gut" bewerteten Modelle sind überdies teuer: Die Phenom Turbo von Smith kostet 169 Euro und die ID2 von Adidas 170 Euro. Kosten für die Einsatzgläser kommen noch hinzu.

Anprobe mit Helm ist erfoderlich

Auf eine individuelle Anprobe sollte man beim Kauf nicht verzichten. Skibrillen, die über den Augengläsern getragen werden sollen, bieten nicht immer ausreichend Platz für jede normale Brille. Beim Kauf sollte unbedingt der Helm mitgenommen werden, um einen optimalen Sitz zu gewährleisten. Nur wenn Sehbrille, Skibrille und Helm exakt zusammenpassen, kann das Resultat überzeugen. Sollte das Gestell der Sehbrille gewechselt werden, kann es passieren, dass die Skibrille nicht mehr passt.

Das Problem der beschlagenen Gläser lässt sich auch auf andere Art und Weise lösen. Vom ADAC nicht getestet wurden Helme mit Visier. Für Brillenträger, die ihre normale Sportbrille tragen wollen, dürften diese Modelle die erste Wahl sein. Das betont sportliche Aussehen ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Kontaktlinsen sind immer die beste Lösung. Wer auf sie ausweichen kann, umgeht die Problematik am elegantesten.

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Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.