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Nachschlagewerk: Der Brockhaus lernt sprechen

Der altehrwürdige Brockhaus hat schon vor zehn Jahren den Weg auf den Computer gefunden. Damit die Lexikonlegende mit kostenloser Konkurrenz wie der Wikipedia mithalten kann, gibt es die Artikel in der neuen Ausgabe auch zum Anhören als MP3. Bei der Umsetzung fällt Brockhaus allerdings hinter eigene Standards zurück.

Der "Brockhaus multimedial" wird im zehnten Jahr seines Bestehens zum "Brockhaus mobil": Unter dem Konkurrenzdruck der freien Internet-Enzyklopädie Wikipedia enthält die "Premium"-Ausgabe der Software alle Artikel auch als Audiodatei im MP3-Format. Rund 650 gibt es bereits auf der DVD des Programms, alle anderen werden aus dem Internet heruntergeladen.

Die Qualität des Hörlexikons erreicht allerdings nicht den von Brockhaus gewohnten redaktionelle Standard: Die Artikel wurden nicht gezielt für die Vertonung aufbereitet, sondern lediglich in eine digitale Sprachausgabe geschickt. Statt anregender Lexikon-Informationen auf dem MP3-Player hört man somit nur eine Computerstimme, die sich mal recht, mal schlecht durch Betonungstäler und über Fremdworthürden kämpft. So meistert die Sprachausgabe zwar die richtige Aussprache von "Jazz", liest aber das "Spiritual" wie ein deutsches Wort Vokal für Vokal vor. Dabei bietet der Artikel über das Spiritual sogar eine eigene Aussprachehilfe. Ebenso fehlen in der MP3-Datei die Multimedia-Beispiele, die das Lexikon auszeichnen. Die von Podcasts verwöhnten Ohren der digitalen Generation sind da inzwischen an bessere Präsentationen gewohnt.

Manchmal knapp, aber aktuell

Der Umfang des Lexikons wurde in der neuen Ausgabe um 5.000 auf 260.000 Artikel vergrößert. Neu dabei sind rund 1.000 Schauspielerbiografien, die allerdings meist ziemlich kompakt gehalten sind. Die Online-Aktualisierung hält das Nachschlagewerk auf der Höhe seiner Zeit. So vermerkt der Artikel über Griechenland die Waldbrandkatastrophe im August ebenso wie die Parlamentswahl im September. Beim Multimedia-Angebot des Lexikons ragt eine neue interaktive Architekturgeschichte heraus. Diese gibt einen guten Überblick zur Raum-Zeit-Entwicklung der Stilrichtungen und ihrer Schlüsselbauten.

Der 3D-Atlas und das Planetarium haben mit Google Earth eine kostenfreie Konkurrenz, die allenfalls mit besseren Möglichkeiten zur Personalisierung und zur GPS-Unterstützung zu übertreffen wäre. Für die sonstige multimediale Bildung sorgen unter anderem 20.000 Fotos, 351 Videos und mehr als 600 Ton-Dokumente wie Vogelstimmen, Nationalhymnen, Musikbeispiele oder Lesungen aus klassischer Literatur. An zusätzlichen Nachschlagewerken gibt es ein Englisch-Wörterbuch, den Brockhaus von 1906, ein "Kinder- und Jugendlexikon" und ein Bereich "Schule und Lernen" mit dem Basiswissen der Klassen 5 bis 13.

Standardausgabe nur für Windows

Der "Brockhaus multimedial 2008" kostet in der Premium-Ausgabe mit zwei DVDs 99,95 Euro. Dieses Programm lässt sich auch auf einem Mac oder unter Linux installieren. Die nur für Windows erhältliche Standardausgabe mit allen Artikeln, aber ohne Atlas, Planetarium und andere Extras gibt es zum Preis von 39,95 Euro.

Peter Zschunke/AP/AP
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.