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Nuklearwaffen: Nordkoreas Wasserstoffbombe – darum ist sie so gefährlich

Eine Wasserstoffbombe entfesselt die Gewalt der Sonne auf der Erde. Nordkorea behauptet, so eine Waffe gezündet zu haben. Sollte das wahr sein, wäre es ein Schock für die Welt.

Explosion der ersten französischen Wasserstoffbombe.

Explosion der ersten französischen Wasserstoffbombe.

Das Regime in Nordkorea behauptet, es habe am Sonntag eine Wasserstoffbombe getestet. In den Händen des unberechenbaren Diktators wäre so eine Waffe eine schreckliche Bedrohung. Sollte Kim Jong-Un eine derartige Bombe besitzen, hätte sich seine Position in einer Konfrontation mit den USA weiter verstärkt – trotz der hoffnungslosen Unterlegenheit des nordkoreanischen Militärs.

Atombombe nur ein Zwerg

Eine normale Atombombe ist eine fürchterliche Waffe, das zeigten die beiden Atombomben, die die USA auf Japan abwarfen. Sie töteten etwa 100.000 Menschen sofort, weitere 130.000 starben bis zum Jahresende 1945. Doch gegenüber dem Potential einer Wasserstoffbombe waren sie nur Zerstörungszwerge. Die Hiroshima-Bombe Little Boy besaß eine Sprengkraft von 13.000 Tonnen TNT, die erste gezündete Wasserstoffbombe Ivy Mike entfesselte die Sprengkraft von 10.400.000 Tonnen TNT – das ist das 800fache Zerstörungspotential.

Technisch gesehen ist eine Wasserstoffbombe eine zweistufige Waffe. Der größte Teil der Zerstörungsenergie entsteht aus der Fusion von Wasserstoffatomen – hierzu ist kein aufbereitetes Uran oder Plutonium notwendig. Das braucht man allerdings für die erste Stufe: Damit ist es zur Verschmelzung der Wasserstoffkerne kommt, müssen Bedingungen wie auf der Sonne herrschen. Dieser Schmelzofen von extremen Temperaturen und Druckverhältnissen wird durch eine erste Nuklearexplosion hergestellt. Eine Atombombe ist gewissermaßen der Zünder der Kernfusion.

Extremes technisches Know-how notwendig 

Der technische Aufwand für den Bau einer Wasserstoffbombe ist jedoch wesentlich höher als bei einer einfachen Atombombe. Es reicht nämlich nicht einfach eine Atomexplosion in der unmittelbaren Nähe der Wasserstoff-Isotope Deuterium und Tritium stattfinden zu lassen, damit es zur Kernfusion kommt. Ablauf und Entwicklung der primären Explosion müssen exakt beherrscht werden, um die nötigen Bedingungen herzustellen. Sollte es Nordkorea gelungen sein, so eine Bombe zu bauen, hätte das rückständige Land bewiesen, dass es technisch in der absoluten Meisterklasse der Nukleartechnik angekommen ist.

Keine Grenze der Zerstörungskraft

Der komplizierte Aufbau der Wasserstoffbombe wird aus zwei Gründen in Kauf genommen. Die hohe Explosionskraft benötigt nicht mehr schwer zu beschaffende Materialien wie angereichertes Uran oder Plutonium – ein relativ kleiner Sprengkopf genügt als Zünder. Zudem kann die Wirkung der Wasserstoffbombe fast beliebig gesteigert werden. Normale Atombomben unterlegen konstruktionsbedingten Beschränkungen – Wasserstoffbomben nicht. Die stärkste jemals gezündete Wasserstoffbombe ist die AN601 der UDSSR – Spitzname "Der Zar" -  sie war fünf- bis sechsmal so stark wie Ivy Mike – oder 4000- bis 5000mal so stark wie die Hiroshima-Bombe.

Totale Vernichtung für einen Ballungsraum

Eine Wasserstoffbombe könnte einen Ballungsraum wie Seoul, Tokio oder Los Angeles mit einem Schlag auslöschen und alle Bewohner töten. Sollte Nordkorea wirklich eine derartige Waffe besitzen und wäre sie - wie behauptet - so klein, dass sie auf eine Interkontinental- oder Mittelstreckenrakete montiert werden kann, wären diese Städte unmittelbar bedroht. Die Raketenabwehr der USA ist den Raketen aus Nordkorea überlegen, aber unter Kriegsbedingungen erprobt wurde sie bisher nicht. Eine hundertprozentige Sicherheit eines erfolgreichen Abschusses gibt es nicht, sobald die Rakete in der Luft ist. Extrem schwierig wäre es ohnehin, die 10 Millionen Einwohner von Seoul zu schützen. Die Stadt liegt nur etwa 50 Kilometer von der Grenze entfernt.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.