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Küchengeräte Stiftung Warentest – der teuerste Stabmixer versagt auf der ganzen Linie

Die gute Nachricht: einfaches Pürieren schaffte jeder Mixer im Test.
Die gute Nachricht: einfaches Pürieren schaffte jeder Mixer im Test.
© LanaStock / Getty Images
Gute Küchenmixer müssen nicht teuer sein. Der Testsieger kostet zwar 47 Euro, doch schon für 17 Euro gibt es ein gutes Gerät. Ein Profimixer für 160 Euro enttäuschte auf der ganzen Linie.

Stabmixer sind aus der Küche nicht wegzudenken. Ob Smoothie, Soßen oder Pesto - alles wird mit dem Mixer kleingemacht. Der große Vorteil gegenüber Küchenmaschinen ist, dass man nach Gebrauch nur die Messer und ein Gefäß ausspülen muss. Im Test waren zwei Geräteklassen: einmal reine Stabmixer und dann Geräte mit Zubehörset. Sie sind teurer, benötigen mehr Stellplatz, sind dafür aber vielseitiger.

Die Basics funktionieren

Die gute Nachricht: Mixen und Pürieren können alle Geräte gut. Auf die Wattzahl kommt es übrigens nicht an, im Test zeigte sich, dass die Mixer nur einen Buchteil der maximalen Leistung tatsächlich abfordern. Wichtiger als die Motorpower ist die richtige Form von Glocke und Messern. Im Set konnten die Geräte so vielseitig eingesetzt werden wie eine kleine Küchenmaschine.

Die Preisspanne ist aber groß. Der Preis-Leistungs-Sieger kostet nur 17 Euro, die Sets reichen bis zu 160 Euro. Die sieben Sets im Test werden mit verschiedenen Aufsätzen geliefert. Ein Schneebesen und ein Zerkleinerer zum Hacken  von Zwiebeln und Mandeln ist immer dabei, je nach Modell sind auch Kartoffelstampfer oder ein Aufsatz für Gemüsespaghetti inklusive.

Problemfall Zwiebel

Beim Hacken gab es Probleme. Nur ein Gerät schaffte es, appetitliche Würfel aus einer Zwiebel zu schneiden, meist wurde die Zwiebel zu Brei zermanscht. Für Smoothies sind die Stäbe von Philips und Braun besonders geeignet. Enttäuschend schnitt das Profi-Gerät von ESGE ab. "Der teuerste Stab im Test funktionierte am schlechtesten von allen" lautet das Urteil.

Die Warentester empfehlen Geräte mit einstellbarer Geschwindigkeit, eine Turbotaste sei dagegen verzichtbar. Die meisten Geräte haben eine Eintauchtiefe von etwa 20 Zentimetern. In einem Kleinfamilien-Haushalt reicht das aus. Wer aber auch mal sieben bei zehn Liter Suppe pürieren möchte, muss auf ein Gerät mit langem Stil achtgeben.

Basic oder im opulenten Set 

Wichtig ist zu wissen, wofür man das Gerät benötigt. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man nur Suppen, Pürees und Shakes zubereiten will, dann reicht ein Gerät ohne Zubehör. Das ist auch dann zu empfehlen, wenn für anspruchsvolle Aufgaben schon eine Küchenmaschine zur Verfügung steht.

Testsieger der Solo-Geräte wurde der Braun Multiquick 5 für 47 Euro. Er erhielt Bestnoten fürs Mixen und Pürieren. Seine Gesamtnote lautet sehr gut (1,5). Der Preis-Leistungs-Sieger kommt von Rossmann und kostet nur 17 Euro. Die Noten ist gut (1,9). Klarer Kauftipp für die gelegentliche Nutzung. Das beste Set kommt von Philips. Die Viva Collection ProMix für 79 Euro mixt, püriert und hackt sehr überzeugend (gut, 1,7).

Den ganzen Test können Sie hier einsehen. 

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