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Stiftung Warentest prüft Soundbars: Der Teufel lässt es krachen

Flat-TVs liefern tolle Bilder, doch der Sound klingt oft wie aus einer Blechtrommel. Abhilfe schaffen Soundbars. Stiftung Warentest hat 19 Modelle getestet - das sind die besten.

Von Christoph Fröhlich

Fernseher werden immer schärfer, schneller und vor allem: schlanker. Optisch macht so eine dünne Riesenglotze im Wohnnzimmer auch ordentlich was her. Nur der Ton bleibt dabei auf der Strecke, denn Lautsprecher brauchen viel Platz.

Wer trotzdem nicht auf tiefe Bässe und satten Sound verzichten will, muss zu externen Lautsprechern greifen. Seit ein paar Jahren boomt der Markt der Soundbars, das sind Lautsprecherriegel, die vor oder unterhalb des Fernsehers stehen und mit wenig Kabelwirrwarr angeschlossen sind. Doch welche Modelle sind empfehlenswert? Stiftung Warentest hat 19 Soundsysteme zwischen 190 und 460 Euro einem Hörtest unterzogen.

Teufels Bass dominiert

Der Testsieger kommt aus Deutschland: Die Teufel Cinebar 11 mit separatem Subwoofer (Note: 2,3) ist mit 400 Euro zwar kein Schnäppchen, überzeugt die Tester aber gleich in mehreren Kategorien. Das Gerät eignet sich für Musik und Sprache gleichermaßen und liefert auch bei Spielfilmen eine passable Leistung. Der Sound ist insgesamt sehr ausgewogen, vor allem der Bassbereich glänzt mit viel Schalldruck. Nur der Stromverbrauch ist mit 12,3 Watt im Leerlauf zu hoch.

Platz zwei geht an die Canton DM 75 (Note: 2,4). Mit 465 Euro ist sie das teuerste Modell im Test, einen separaten Subwoofer gibt es nicht. Mit seiner edlen Fernbedienung wirkt die Lautsprecherleiste wie ein Prestigeobjekt unter dem Fernseher. Der Sound ist ausgewogen, die Bässe sind kräftig. Die DM 75 eignet sich vor allem für Klassik (sehr gut) und Spielfilme - nur bei Rockmusik fehlt etwas Brillanz.

Mit der SC-HTE180 schafft es Panasonic gerade noch so aufs Siegertreppchen (Note: 2,4). Der Soundriegel hat die beste Handhabung im Test und überzeigt vor allem bei der Musikwiedergabe. Bei Spielfilmen ist sie aber kein Favorit, da sie zu viel Bass hat und zum Dröhnen neigt.

Sonos überzeugt die Tester

Nicht empfehlenswert ist Samsungs HW-H600 (Note: 4,0). Die Soundbar klingt laut Warentest unausgewogen, dünn und verfärbt. Stimmen sind zu nasal, die Bässe sind zu schwach. Die 260 Euro sollte man sich sparen.

Außerhalb der Wertung läuft die Sonos Playbar. Sie spielt erst im Duett mit einem Wlan-Router ihre volle Stärke aus, so kann sie etwa jede Form von Audiosignal aus dem Internet abspielen, das Smartphone dient dabei als Fernbedienung. Qualitativ kann sie die Tester vollends überzeugen: Die Soundbar liefert kräftige Bässe und klingt besonders ausgewogen. Mit 685 Euro ist sie aber alles andere als billig, zudem verbraucht sie viel Strom (30 Watt im Betrieb). Wer das Gerät an eine Steckerleiste anschließt, wartet beim Einschalten 25 Sekunden auf dem Ton.

Den vollständigen Test finden Sie unter www.test.de/soundbars.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.