Welthandel Trump erhöht Zölle für Südkorea auf 25 Prozent

Trump und Südkoreas Präsident Lee waren sich voriges Jahr einig geworden in Sachen Zölle. (Archivbild) Foto: Mark Schiefelbein/A
Trump und Südkoreas Präsident Lee waren sich voriges Jahr einig geworden in Sachen Zölle. (Archivbild) Foto
© Mark Schiefelbein/AP/dpa
US-Präsident Trump ist frustriert darüber, dass das vor Monaten geschlossene Handelsabkommen mit Südkorea noch nicht vom Parlament des Landes bestätigt wurde. Jetzt verfügt er wieder höhere Zölle.

US-Präsident Donald Trump hat die US-Zölle für Exportprodukte wie Autos und Medikamente aus Südkorea von 15 auf 25 Prozent hochgeschraubt. Als Grund nannte Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social, dass die im vergangenen Jahr erzielte Handelsvereinbarung mit der Regierung in Seoul immer noch nicht vom südkoreanischen Parlament bestätigt worden sei.

Das südkoreanische Präsidentenamt ließ in einer ersten Stellungnahme wissen, dass man über die Einzelheiten der Entscheidung der US-Regierung nicht im Vorhinein informiert worden sei und nun über eine Reaktion beraten werde. Zudem plane Industrieminister Kim Jung Hwan, in Kürze in die Vereinigten Staaten zu reisen, um die Angelegenheit mit US-Handelsminister Howard Luttnick zu besprechen, berichtete Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap.

Trump hatte ursprünglich mit Zöllen von 25 Prozent für Waren aus Südkorea gedroht, sich dann aber darauf eingelassen, dass im Juli und Oktober 2025 ein Satz von 15 Prozent festgezurrt wurde. Südkorea kündigte im Herbst auch an, über mehrere Jahre verteilt 350 Millionen Dollar in den USA zu investieren. Aus dem Land werden unter anderem viele Autos der Marken Kia und Hyundai in die USA geliefert sowie Halbleiter und Elektronik.

dpa

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