Welthandel

Artikel zu: Welthandel

António Costa, Narendra Modi und Ursula von der Leyen in Neu Delhi

EU und Indien schließen Handelsabkommen - Niedrigere Zölle auf Autos und Wein

Die EU und Indien bauen ihre Beziehungen aus: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Indiens Premier Narendra Modi unterzeichneten am Dienstag in Neu Delhi ein Handelsabkommen, das Zölle auf zahlreiche Produkte senkt oder ganz abschafft, darunter Autos, Chemieprodukte, Wein und Pasta. Die deutsche Industrie hofft auf Exportgewinne, auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begrüßte den Abschluss der mehrjährigen Verhandlungen als "sehr gutes Signal".
Flugzeug hinterlässt Kondensstreifen am Himmel

Airlines erwarten im kommenden Jahr Rekordzahl an Fluggästen

Fluggesellschaften weltweit rechnen im Jahr 2026 mit einer Rekordzahl von insgesamt 5,2 Milliarden Passagieren. Für das laufende Jahr gehen die Airlines zudem von höheren Gewinnen als zuvor prognostiziert aus, wie der Internationale Luftfahrtverband (Iata) am Dienstag mitteilte. Demnach erwarten die Unternehmen nun Gewinne in Höhe von 39,5 Milliarden Dollar (34 Milliarden Euro) anstelle der im Juni prognostizierten 36 Milliarden Dollar. 
Container im chinessischen Qingdao

Welthandel: WTO hebt Prognose für 2025 an - Aussichten für 2026 aber verdüstert

Der weltweite Handel erweist sich in diesem Jahr nach Einschätzung der Welthandelsorganisation (WTO) als robuster als bislang angenommen. Nachdem die WTO noch im August ein Wachstum von lediglich 0,9 Prozent für 2025 prognostiziert hatte, geht sie aktuell von einem Plus von 2,4 Prozent aus, wie die WTO am Dienstag in Genf mitteilte. Die Aussichten für das kommende Jahr sind demnach aber nun deutlich düsterer.
Containerverladung im chinesischen Qingdao

Kreditversicherer: Welthandel bekommt 2026 "Quittung des Handelskriegs"

Zollerhöhungen und zunehmender Protektionismus wirken sich einer Analyse zufolge im kommenden Jahr stärker als bislang auf den Welthandel aus. Wie der Kreditversicherer Allianz Trade am Donnerstag mitteilte, wird für den weltweiten Handel mit Waren und Dienstleistungen für 2026 ein Wachstumseinbruch erwartet - von zwei Prozent 2025 auf dann nur noch 0,6 Prozent. Erst 2027 zeigt sich demnach wieder eine Erholung mit einem Plus von voraussichtlich 1,8 Prozent.