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"Achtung, ich komme!": Teil 5: Was ich in Europa über Sex gelernt habe

Bestsellerautorin Henriette Hell will weg vom Orgasmus-Stress und geht auf Reisen, um zu lernen, wie Sex in anderen Ländern klappt. Hier berichtet sie exklusiv von ihren Erfahrungen.

Ein Paar turtelt an der Seine

Auch in der Stadt der Liebe kommt der Orgasmus nicht von ganz allein

Bestsellerautorin Henriette Hell schreibt hier jede Woche exklusiv über weibliche Lust, Stress im Bett und ihre Aha-Erlebnisse rund um den Globus. Diese Woche: Europa, wo sie durch Istanbul, Paris und Rom tourte – und begriff: No risk, no orgasm!

10 Dinge, die ich in Europa über Sex gelernt habe

1. Übung macht den Meister. Trainieren Sie Ihre Sexualität, z. B. mit regelmäßigen One-Night-Stands in fremden Metropolen, damit Sie, wenn es drauf ankommt, zielgenau wissen, was Sie brauchen.

2. Don't drink and fuck! Alles, was sich in Richtung Jenny Elvers bei "DAS!" bewegt, verpasst Ihren Sinnesorganen einen Dämpfer, und Ihr Orgasmus rückt in weeeiiite Ferne. Selbst, wenn Sie sich gerade in der ville de l'amour befinden. Kleiner Trost für alle Teilzeit-Alkis: Verkatert tut Sex ja häufig besonders gut ...

3. Fetisch? Fein! Sie wundern sich manchmal, auf was für Sachen Sie so abfahren? Keine Sorge, das geht uns allen so. Wenn Sie das Glück haben und so wie ich einen heißen italienischen Liebhaber finden, dann leben Sie Ihre kleinen Fetische ruhig aus. Sie werden es lieben!

4. Leb' den Exzess! Hin und wieder sollte man sich eine schmutzige Affäre mit einem zwielichtigen, durchgeknallten Typ gönnen, dessen Sprache Sie nicht mal beherrschen. Das ist fast so geil wie ein Konzert von HGich.T.

5. Tease & Denial. Es kann hin und wieder ganz erregend sein, sich von einem Mann ein bisschen fesseln, hinhalten und quälen zu lassen. Das habe ich in Rom gelernt. Am Ende genügt eine einzige hauchzarte Berührung, um Sie ins Nirwana zu schießen, versprochen.

6. Auf den zweiten Blick. Lassen Sie sich nicht von Äußerlichkeiten blenden. Latinlover Enrique Iglesias hat neulich erst zugegeben, dass er den "kleinsten Penis der Welt" hat. Suchen Sie lieber nach ungeschliffenen (Sex-)Diamanten und versuchen Sie herauszufinden: Welche heimlichen Qualitäten schlummern in ihnen? Was haben sie in Sachen sexueller Kreativität zu bieten? Wer könnte mit Ihren persönlichen Bedürfnissen kompatibel sein?

7. No risk, no orgasm! Kennen Sie das Märchen "Goldlöckchen und die drei Bären"? Es handelt von einem Mädchen, das tagelang durch den finsteren Wald irren und durch viele unterschiedliche Betten springen muss, ehe es endlich eins findet, das zu ihm passt. So fühlte ich mich teilweise in Paris. Die Moral? Auf der Suche nach dem "Ultimativen" muss frau Risiken eingehen und immer damit rechnen, dass ein grimmiger Bär auftaucht, der einem alles verdirbt. Aufgeben sollte sie aber nie.

8. Komm doch, wie du willst! Es gibt nicht nur eine oder zwei Arten, eine Frau zum Orgasmus zu bringen, sondern Dutzende (und in jeder Stadt wartet eine neue Variante auf Sie). Seien Sie mutig und probieren Sie möglichst viele davon aus. Mein Tipp: Fliegen Sie mal nach Istanbul ...

9. Genug experimentiert? Okay, manchmal ist es ohnehin das Beste (zum Beispiel nach einem harten Arbeitstag), sich an den bewährten, französischen 6-Stufen-Klassiker zu halten, wenn nichts schiefgehen soll: 1.) Kuscheln, 2.) French Kissing, 3.) Anfassen, 4.) Oralsex, 5.) Missionarsstellung, 6.) Doggy Style. Ja, echt!

10. Give it to me, Baby! Es gibt Männer, die es lieben, sich voll und ganz auf die körperlichen und seelischen Bedürfnisse ihrer Frau einzulassen, ohne dabei auch nur eine Sekunde lang an sich selbst zu denken. Solche Männer sind selten, aber es gibt sie (z. B. in Rom). Wenn ihr einen erwischt, haltet ihn eine Weile fest und genießt ihn. Doch dann seid so fair und gebt ihn frei, damit auch andere Frauen ihren Spaß mit ihm haben können.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.