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BILDUNG: Demonstrationen gegen Studiengebühren

Gegen die geplanten Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen gingen am Samstag in Düsseldorf nach Polizeischätzungen mehr als 10.000 Studenten auf die Straße.

Studierende aus ganz Nordrhein-Westfalen haben sich am Samstagmittag in Düsseldorf zu einer Protestveranstaltung gegen die von der rot-grünen Landesregierung geplante Einführung von Studiengebühren versammelt. Die Polizei rechnete mit bis zu 10.000 Teilnehmern. Mit Fahnen, Trommeln und Transparenten zogen die angehenden Akademiker am Nachmittag durch die Innenstadt. Unter dem Motto »Ausbildung ist nicht käuflich« wollten die Studenten gegen die Einführung einer Gebühr im Erststudium pro Semester von 50 Euro und im Zweitstudium oder für Langzeitstudenten von rund 650 Euro protestieren.

In der Ablehnung der Gebühren, die zunächst in den Landeshaushalt einfließen sollen, herrscht unter den rund 500.000 Studenten im bevölkerungsreichsten Bundesland weitgehend Einmütigkeit. Sprecher der Studentenausschüsse der Universitäten befürchten, dass bis zu 20 Prozent der Studenten ihre Hochschulausbildung abbrechen müssten. Seit einigen Tagen werden fast alle der 15 Universitäten an Rhein und Ruhr aus Protest bestreikt.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.