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Weltfrauentag: Lady Gaga schreibt einen Brief an Merkel

"Armut ist sexistisch": Promi-Frauen wie Lady Gaga, Meryl Streep oder Facebook-Chefin Sheryl Sandberg fordern in einem offenen Brief an Angela Merkel, in der Entwicklungsarbeit mehr für Frauen zu tun.

Am Weltfrauentag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Post erhalten. Unter den 32 Verfasserinnen des offenen Briefes sind nach Angaben der "Welt am Sonntag" prominente Frauen wie die Popstar Lady Gaga, Oscar-Preisträgerin Meryl Streep und Facebook-Chefin Sheryl Sandberg. Darin fordern sie, Verbesserungen für Frauen und Mädchen in den Mittelpunkt der weltweiten Entwicklungsarbeit und der deutschen G7-Präsidentschaft zu rücken.

Auf der Agenda der G7 steht unter anderem ein Dialog mit Afrika. Im Sommer will die Uno neue Millennium-Entwicklungsziele bis zum Jahr 2030 festschreiben – "ein historisches Jahr", heißt es in dem Brief. "Mütter investieren in ihre Töchter und Söhne und stärken das Gemeinwesen", sagte Facebook-Chefin Sandberg, die die Kampagnen-Organisation One im Kampf gegen die weltweite Armut unterstützt. "Wenn wir ihnen helfen, geht es allen besser."

Frauen in armen Ländern sind Fachleuten zufolge oft doppelt benachteiligt. Frauen müssten in den ärmsten Ländern der Welt den gleichen Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung, landwirtschaftlichen Gerätschaften und Saatgut haben wie Männer. Gäbe man Frauen in der Landwirtschaft den gleichen Zugang zu Produktionsmitteln wie Männern, würde die Zahl der chronisch Hungernden weltweit um 100 bis 150 Millionen sinken.

tis

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